Liebes Studio Kino,
dies hier ist eine solidarische Kritik an eurem Plan, anlässlich des Jubiläums alle Harry Potter Filme erneut vorzuführen. Wie eurer eigenen Ankündigung zu entnehmen ist, seid ihr euch ja bereits dessen bewusst, dass diese Filme – insbesondere, aber auch nicht nur aufgrund der politischen Ansichen der Autorin J.K. Rowling – nicht unproblematisch sind. Dass ihr das nicht zu verheimlichen versucht und euch von ihrer Haltung distanziert, finden wir schon mal gut und richtig. Wir machen uns allerdings Sorgen, dass eine Einordnung womöglich nicht ausreichend sein könnte – sowohl in ihrer konkreten Ausführung, als auch grundsätzlich. Denn über die Verleihrechte verdient Rowling an genau dieser weiter aufrecht erhaltenen Bekanntheit der Filme immer wieder Geld, egal was man dazu dann vor Ort sagt. Sie macht keinen Hehl daraus, ihr Geld gerne direkt in trans*feindliche Kampagnen und rechte Politikbeeinflussung zu investieren. Natürlich sind solche Einnahmen nur ein kleiner Teil ihres bereits riesigen Vermögens, dennoch tragen in Summe gerade zu solchen Jubiläumsanlässen dann doch einige Kinos etwas dazu bei. Auch sorgt die Vorführung eben wieder dafür, dass das Franchise nicht an Bekanntheit verliert, was wiederum weitere Einnahmen durch Parks, Neuauflagen der Bücher oder neuen Filmprojekten ermöglicht.
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