Aktion gegen den Abschiebeknast in Glückstadt

Moderner Eingangsbereich mit großen Buchstaben "WELCOME CENTER", an der Glaswand ein Schild, grafisch im Bild vergrößert: Logo der Stadt Kiel, darunter: "Zuwanderungsabteilung (Immigration Office)" und ein Pfeil nach rechts.

Nicht Teil des Welcome Centers: Die „Zuwanderungsabteilung“, ein Eingang weiter.

Sechs Personen halten ein Banner vor dem Eingang der sogenannten Zuwanderungsabteilung (Stresemannplatz 5 D), mit der Aufschrift "Abschiebehaft - Knast ohne Verbrechen" und einem separatem Pappschild mit der Aufschrift "Flüchtlingslager auflösen / Kein Mensch ist illegal"Am 6. Mai haben wir vor der Kieler „Zuwanderungsabteilung“ – nicht zu verwechseln mit dem hübschen Welcome Center nebenan – gezeigt, was wir vom unmenschlichen Abschiebesystem und dem Bau des Abschiebegefängnisses in Glückstadt halten. Weiterlesen

8. März ♀ Solibeutel

Wir haben noch Soli-Jutebeutel, mit denen ihr das Kieler 8.-März-Bündnis unterstützen könnt. Unkostenpreis 6€, Solipreis-Vorschlag 10€.

Die Beutel sind von Goldeimer, also bio, fairtrade und vegan und ein Teil des Geld geht darüber wiederum darein, dass mehr Menschen Zugang zu sanitären Anlagen bekommen. Bedruckt wurden die Beutel in Handarbeit als Soli-Aktion von NoCollar Siebdruck.

Disclaimer: Wir vertreiben lediglich einen Teil der Beutel. Wir haben die Beutel weder designt, noch machen wir mit dem Verkauf Gewinn. Alles Geld und Props an das 8.-März-Bündnis!

Abbildung Beutel mit Logo. Beutel sind schwarz oder weiß. Das Logo ist ein Kreis mit abgewandeltem Gender-Symbol, also Kreuz, Pfeil und Kombination für weiblich, männlich, non-binary. In der Mitte zwei Hände mit ineinander verhakten Fingern und "8M".Alle Abbildungen: Weiterlesen

Feministischer Kampftag 2021 in Kiel

Wir freuen uns über die vielfältigen und dezentralen Aktionen die heute in Kiel stattgefunden haben. Vor der Ausländer:innen-Behörde am Sophienblatt in Kiel haben wir heute diesen Redebeitrag gehalten:

Hi!

Warum ein Redebeitrag von einer Gruppe, die für Klimagerechtigkeit kämpft, am feministischen Kampftag? Niemand lebt sein Leben an einziges Thema gebunden. Geschlecht, Klimakrise, Migration sind Themen die miteinander verknüpft sind. Während wir zu einigen dieser Themen sicherlich Expertise haben, können wir von anderern Themen nicht als Betroffene sprechen, sondern nur eine beobachtende Sichtweise einbringen. Wir, also die Menschen, die in der Turbo Klima Kampfgruppe Kiel organisiert sind, sind überwiegend weiß und mit deutschem Pass. Einige von uns sind queer, andere nicht. Weiterlesen

»WENN WIR STREIKEN, STEHT DIE WELT STILL! FEMINISTISCH STREIKEN AM 8.MÄRZ 2021 IN KIEL«

Feministische Bewegungen sind weltweit so stark wie lange nicht mehr. In den letzten Jahren wurde in vielen Ländern zum Streik am 8. März aufgerufen – dem internationalen feministischen Kampftag. Auch in Kiel ruft das feministische Bündnis 8M-Kiel alle Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre und trans Personen (kurz FLINT*) dazu auf, gemeinsam am 8. März 2021 jegliche Arbeit niederzulegen und sich am feministischen Streik zu beteiligen. Die Corona-Krise hat bestehende Ungleichheiten verschärft und macht immer deutlicher sichtbar, dass sich die gesellschaftlichen Verhältnisse nicht von alleine ändern – das müssen wir selbst in die Hand nehmen: Wer systemrelevant ist, kann das System auch ändern! Denn wenn wir streiken, steht die Welt still! (Langer Aufruf)

Kommt vorbei bei unserem mobilen FLINT*-Streikcafé!

Mobiles Streik-Café (aktueller Stand):

10.15 Uhr: Streik-Kundgebung am Städtischen Krankenhaus (Chemnitzstr. / Kronshagener Weg) – Gesundheit ist keine Ware!

12 Uhr: Streik-Kundgebung vor der Ausländerbehörde (Sophienblatt / Herzog-Friedrich-Straße) – Fight fortress Europe!

13.45 Uhr: Streik-Kundgebung vor dem Familienzentrum Gaarden (Preetzer Straße / Elisabethstraße) – Care-Revolution now!

Demo für Sichere Häfen auf dem Wasser und an Land

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*   Freitag 15 Uhr Ostseekai     *
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Aufruf:

In der Nacht auf Mittwoch wurde das Lager Moria auf der griechischen Insel Lesbos durch Feuer zerstört. Mehr als 13000 Menschen haben nicht einmal mehr ein Zeltdach über dem Kopf. Die Situation in dem Lager ist schon seit Monaten katastrophal, und politisch so gewollt. Selbst die Aufnahme von 27 Geretteten, die seit vier Wochen auf dem Tanker Etienne warten, scheint für unsere Politiker:innen ein unlösbares Problem zu sein. Viele äußern sich offen rassistisch. Andere verstecken sich hinter leeren Worten und machen Menschenleben zu einem Spielball im Hin- und Herschieben von Verantwortung und jahrelanger Untätigkeit.
Dabei haben wir Platz für diejenigen, die Hilfe brauchen. Über 170 Städte und Kommunen haben sich dazu bereit erklärt, Geflüchtete aufzunehmen. Wir wollen keine abgeschottete Festung Europa!
Mit jedem Tag, der verstreicht, ohne dass wir handeln, verursachen wir weiteres Leid. Moria ist eine humanitäre Katastrophe. Hoffnungslosigkeit, Wut und Verzweiflung sind unerträglich.
Lasst uns die Menschen sofort dort rausholen!

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