Klimawoche zur Kiwo

Bald beginnt die KiWo, doch gleichzeitig die Klimakrise ist akuter den je! Denn die Wetter extreme und Temperaturen nehmen zu, die Chance das wir diverse Kipppunkte reißen steigt und und und! Und was macht unsere Regierung?


Sie stellt Profite vor unser aller Zukunft und baut die eh schon unzureichenden Klimaschutzmaßnahmen ab!
Nicht mit uns! Deswegen veranstalten wir dieses Jahr parallel zur KiWo die Klimawoche mit verschiedenen Aktionen und einer Abschlussdemo am 28.06 ab 14 vom Hbf.


Wir sehen uns!

Bericht von der Demonstration gegen das neue Polizeigesetz in Schleswig-Holstein

Am Samstag demonstrierten wir trotz des regnerischen Wetters gemeinsam mit knapp 600 Personen gegen die Polizeirechtsverschärfungen in Schleswig-Holstein. Die geplanten Befugnisse zur Videoüberwachung, algorithmischer Verhaltenskontrolle, biometrischer Identifizierung mittels Internet-Daten und bis zu 2-monatigem Präventiv-Gewahrsam stoßen auf unseren Widerspruch – den wir in einem breiten Bündnis zeigten. Diese Widersprüche wurden mit zahlreichen Sprechblasen aufgezeigt, die in der Demonstration gezeigt wurden.

Mit vielen lauten Parolen voller Polizeikritik startete die Demo am Bahnhof. Ein gutes Drittel der Demo bestand aus Fußballfans von Holstein Kiel, die in einem eigenen Block liefen mit Fahnen, lautstarken Gesängen und Choreografien. Es waren zwar viele Cops vor Ort, diese beschränkten sich jedoch auf’s nebenher laufen und auf das Schützen der Polizeistation in der Blumenstraße, bis auf ein kurzes Gerangel am Ende, als die Demoteilnehmenden von der Straße vor dem Ort der Abschlusskundgebung gedrängt wurden.

Weiterlesen

Trans* im Knast – Filmvorführung (OmeU), Ausstellung & Gespräch mit Alexia Metge

29.06.26 Einlass 19:00 | Beginn 19:30

FahrradKinoKombinat (in der Alten Mu, Lorentzendamm 6-8)

Wir laden euch ein zu einem Abend über Haftbedingungen,
Geschlechtergerechtigkeit und die Lebensrealitäten von trans*Personen im Knast.

Gemeinsam schauen wir den Kurzfilm „Innenheraus“, der persönliche Erfahrungen von Menschen in Haft sichtbar macht. Begleitend gibt es eine Ausstellung zu Gesundheit, Diskriminierung und Gefängnis.

Im anschließenden Gespräch berichtet Alexia Metge über ihre Erfahrungen als trans* Frau im Strafvollzug sowie über ihren Einsatz für die Rechte inhaftierter trans* Personen.

Die Veranstaltung versteht sich als Raum für respektvollen, diskriminierungssensiblen Austausch.

DIY Linoldruck und Schildermalen für den CSD

First pride was a riot – we will not be quiet!

30.06.26 im Rohrbruch (Kieler Straße 56, 24143 Kiel)

17:00-20:00 Uhr

Wir wollen Schilder für die CSD-Demo in Kiel malen und mit Linoldruck Aufnäher für Kleidung basteln! Um mitzumachen brauchst du nichts, wir bringen alles für Linoldruck, Pappe, Acrylfarbe und Pinsel für Schilder mit. Du kannst aber natürlich sehr gerne selbst weiteres Material oder eine Spende für Materialkosten mitbringen, wenn du magst und kannst 🙂

Weiterlesen

Prost auf ein Neues – TKKG erneut im Verfassungsschutzbericht

Und wieder ein Jahr rum,

in dem Institutionen wie der Verfassungsschutz Schleswig-Holstein nix besseres zu tun haben, als unter anderem unsere Website zu durchsuchen. Vor wenigen Tagen erst ist der Bericht für das Jahr 2025 erschienen, und wie die letzten Jahre auch sind wir natürlich vorne mit dabei in der „linksextremistischen“ Szene Schleswig-Holsteins. Auch, wenn uns die Gewissheit freut, dass immerhin einzelne Personen unsere doch hin und wieder auch längeren Texte lesen und diskutieren, haben wir selbstverständlich für den VS wie auch für andere Repressionsbehörden nichts als Verachtung übrig: Der Name trügt, nicht grundlegende menschliche Werte wie die Menschenwürde werden geschützt. Vielmehr werden linke Bewegungen aus Bereichen wie Antifaschismus, Antirassismus, Antimilitarismus (oder eben auch Klimagerechtigkeit) kriminalisiert, diskreditiert und angegriffen, während extrem rechte Gruppen und Parteien verharmlost oder sogar unterstützt werden. Ganz zu schweigen davon, dass er eben jenen autoritären Staat schützt und legitimiert, der momentan immer weiter nach rechts driftet. Dessen Handeln extreme Ungerechtigkeit, Tod und Leid befeuert oder gar initiiert – sei es im Bezug auf die Klimakrise, die Abschottung gegenüber Flüchtenden, die Unterstützung von Kriegsverbrechen und Genoziden oder vieles Weiteres. An vielen Stellen – wie bei der Zurückweisung von Geflüchteten an den Grenzen,  unzureichenden Klimaschutzprogrammen oder der wiederholten Massenüberwachung durch Vorratsdatenspeicherung – handelt genau dieser Staat selbst nachweislich verfassungsfeindlich. All das taucht nicht im sogenannten „Verfassungsschutzbericht“ auf. Nun, wenn der politische Geheimdienst eines Staates, der solch ein Handeln gutheißt, ein Problem mit uns hat – dann ist das logisch und nichts, wofür wir uns schämen müssten.

Schaut mensch genauer hin, haben sich die Schreiber*innen des diesjährigen Berichtes leider nicht so viel Mühe gegeben – zumindest mit dem Teil über uns. Dies soll uns aber nicht entmutigen, sondern Ansporn sein weiterzumachen – mal sehen, was sie nächstes Jahr schreiben.

Prost – auf ein Neues!

Nach Nazi bennante Straße umbenannt

Stell dir vor du lebst in einer Straße, die nach einem Nazi benannt ist. Im März 1933 war er in die NSDAP eingetreten. Im folgenden Jahr machten die Nazis ihn zum Bürgermeister. In jenem Amt ließ er Zwangsarbeiter*innen einen „Adolf-Hitler-Sportplatz“ errichten, hielt Vorträge über die „Reinhaltung des deutschen Blutes“, posierte mit Hitlergruß und SA-Uniform und ließ Opfer faschistischer Gewalt die Entfernung von Nazi-Schmierereien bezahlen. Nach dem Krieg wurde er als „entlastet“ eingestuft und es kam zu besagter Benennung der Straße.

Was nach einer Geschichte aus den frühen 50ern klingt ist in Kronshagen so bis heute Realität. Erst 2023 legte ein Gutachten die Verstrickungen von Paul Drews im faschistischen Deutschland zweifelsfrei offen. Zwei Jahre später beschloss die Gemeinde die Straße in Kranichstraße umzubenennen. (Das ‚Kron‘ in Kronshagen bedeutet ‚Kranich‘) Eigentlich sollte dies zum 1. Juni 2026 geschehen. Doch ein Widerspruch von Anwohnenden stoppte die Umbenennung jetzt auf juristischem Wege. Nachdem deutsche Gerichte Drews sein ganzes Leben über unbehelligt ließen, schützt ihn die selbe Justiz jetzt auch nach seinem Tod bis in die Gegenwart. Wann eine endgültige Entscheidung getroffen wird ist offen.

Wir als Antifaschst*innen haben für diese Verzögerung kein Verständnis. Ja, Papier mag geduldig sein – wir aber sind es nicht! Also nehmen wir die Umbenennung jetzt selbst in die Hand! In der Nacht von Sonntag auf Montag haben wir mehrere der betreffenden Straßenschilder erneuert.
Für die Freiheit für das Leben:
Nazi-Straßen überkleben!
Drews geht gar nicht! Deshalb: Kranich!

Quellen:

https://www.kronshagen.de/nachrichten/artikel/umbenennung-buergermeister-drews-strasse

https://www.histsem.uni-kiel.de/de/das-institut-1/abteilungen/regionalgeschichte-mit-schwerpunkt-schleswig-holstein/drews-gutachten


https://www.histsem.uni-kiel.de/de/das-institut-1/abteilungen/regionalgeschichte-mit-schwerpunkt-schleswig-holstein/drews-gutachten

Spontane Kundgebung vor AfD Stand in kieler Innenstadt

Etwa 15 Antifaschist:innen stellten sich am Montagnachmittag (01.06.2026) spontan einem Propagandastand der AfD am Asmus-Bremer-Platz in der Kieler Innenstadt entgegen. Unter Polizeischutz konnte der Stand von den Rechten zwischen 14 und 16 Uhr dort abgehalten werden. Dank der Antifas konnte diese Mobilisierungsaktion für eine „Fraktion im Dialog“-Veranstaltung an diesem Freitag im Kieler Rathaus abermals nicht ohne Gegenprotest vonstatten gehen.


Der Stand blieb nicht lang allein. Schon der Aufbau wurde umgehend von jungen Gegendemonstrant:innen mit selbstgebastelten Anti-AfD-Schildern begleitet. Der spätere Gegenprotest postierte sich dann unmittelbar gegenüber der AfD und sorgte für lebendigen Widerspruch. Drei AfDler betreuten den Stand, der vereinzelt Passant:innen aus der Holstenstraße anzuködern wusste. AfD-Lokaloberhaupt Pinto de Kraus hatte diesmal selbst wohl keine Lust auf Bürger:innenkontakt und erschien im weißen Sommerdress lediglich zum Auf- und Abbau.

Weiterlesen