Protest gegen neues Landeswassergesetz

Diese Woche soll das neue Landeswassergesetz beschlossen werden um den Bau des LNG-Terminals voran zu treiben. Im folgenden ist die Pressemitteilung von der heutiges Aktion:

Am Mittwoch, den 27.04.2022 ab 9:30 protestieren Kieler Klimaaktivist*innen vor dem Landtag gegen eine Änderung des Landeswassergesetzes, welches den Bau eines LNG-Terminals in Brunsbüttel beschleunigen soll. Weiterlesen

LNG-Terminals sind keine Lösung!

In den letzten Wochen haben wir verschiedene Aktionen zu dem Thema LNG gemacht, denn das Fracking Gas aus den USA, Mexiko oder Argentinien ist keine Brückentechnologie und es schon gar nicht nachhaltig!

LNG, Kurzform von „Liquified natural gas“, wird in letzter Zeit vermehrt diskutiert, wenn es um die zukünftige Energieversorgung und die Unabhängigkeit vom russischen Gas geht. Es sind Terminals in Brunsbüttel, Stade und Wilhelmshaven geplant. Nachdem lange unklar war, ob diese Terminal kommen werden, hat die Regierung nun diese Projekte subventioniert und will Genehmigungen und Umweltprüfungen nicht abwarten. Dabei braucht es gerade jetzt einen Wandel weg von den fossiles Energieträgern wie Kohle oder Gas und hin zu einer wirklichen Energiewende.

Globaler Klimastreik am 25. März

An diesem Freitag waren wir zusammen mit Fridays for Future auf der Straße. Gemeinsam mit der Antifa-Koordination Kiel haben wir den antikapitalistischen Block ins Leben gerufen, da Klimaschutz nur ohne Kapitalismus und seinen ausbeuterischen Bedingungen funktionieren kann. In unserer Rede haben wir die Kreuzfahrt Industrie in Kiel, aber auch das LNG-Fracking-Gas kritisiert. Hier ist ein Auszug der Rede: Weiterlesen

Schilderwald – Grünes Licht für Aufnahme

Die Außengrenzen der EU: Szenen wie Menschen im Mittelmeer ertrinken, Pushbacks erfahren oder Feuer in völlig menschenunwürdigen Lagern entfachen sind keine Seltenheit. Seit September spielt sich eine weitere humanitäre Katastrophe an der polnisch-belarussischen Grenze ab.

Ausgelöst durch politische Konflikten zwischen Belarus und der EU und damit einhergehend eine einseitige Öffnung der Grenze durch Belarus kamen viele Geflüchteten um über Belarus in die EU einzureisen. Dort warten sie, frieren, hungern und sterben. Währenddessen feiert Polen seine Grenzpolizei und Militär. Spricht von einem Angriff. Von deutschen Politiker*innen kommen Solidaritätsbekundungen gegenüber Polen – nicht aber an die Menschen an den Grenzen.

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Blockade der B404 in Kiel – gegen den Ausbau der A21

Update: Die heutige Blockade der B404 von verschiedenen Klimagerechtigkeitsgruppen- und aktivist*innen in Kiel wurde nach gut zwei Stunden von der Polizei gewaltsam geräumt.

Hier die Pressemitteilung der Aktiven:
Seit 13:10 Uhr halten knapp 30 Klimaaktivistinnen und -aktivisten die B404 in Kiel auf der Höhe Hofteichstraße besetzt. Sie haben ein Tripod (dreibeiniges Holzgestell) aufgestellt, in welches eine Person geklettert ist. Mit der Aktion protestieren sie am Globalen Klimastreiktag für mehr Umweltschutz und ein Umdenken in der Klimapolitik.

Von einer der Aktivistinnen heißt es dazu: „Die aktuelle Klimapolitik führt in eine ökologische Sackgasse. Für eine konsequente Verkehrswende müssen alle offenen Autobahnprojekte sofort eingestampft werden!“ Mit der Aussage spielt sie auf den Ausbau der B404 zur A21 an. Dieser steht in der Kritik, weil hierfür Kleingärten und für die Stadt wichtige Natur-und Erholungsräume zerstört werden müssten. Der Ausbau ist Teil des Bundesverkehrswegeplan 2030 der Bundesregierung.

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🎆RAVEN GEGEN KREUZFAHRT – Solidarisch Klimagerechtigkeit feiern statt Luxus auf Kosten anderer!🎆

➡️Was: Workshops, Vorträge, Entertainment und Party!
➡️Wann: Am 18.09.21 von 15: 00 Uhr bis 00:00 Uhr am Osteekai in Kiel!
➡️Wo: Ostseekai Kiel

GANZER PROGRAMM-ABLAUF unten👇

💬Worum geht’s?
TUI, StenaLine, ColorLine, Mein Schiff, egal wie sie heißen – In Kiel verpesten Kreuzfahrtschiffe tagtäglich die Luft und erzeugen dabei genauso viele Emissionen wie eine ganze Kleinstadt.😠 Für die Stadt Kiel stehen Tourismus und Profite der Branche vor dem Klimaschutz. Und das trotz Ausrufens des Klimanotstandes!
Auch aus sozialer Perspektive ist die Kreuzfahrtindustrie ein Desaster: 12-Stunden-Schichten für einen Stundenlohn von weniger als 3 Euro? Standard. Dass ein Großteil der Crew auf dem Schiff aus BIPoC besteht, deren Aufgabe es ist, die reichen weißen Europäer*innen in ihrem Luxusurlaub zu bedienen und zu verwöhnen, unterstreicht die koloniale Ausbeutung, die hier immer noch stattfindet.😥
Kolonial, klassistisch, klimazerstörerisch – Wir fordern die Abschaffung von Kreuzfahrt als Tourismus-Branche!✊

Gemeinsam wollen wir als 5 Kieler Klima-Initiativen 🌿TKKG, ☘️Fridays for Future, 🍁Offenes Klimatreffen, 🍃Students for Future und 🌱Extinction Rebellion euch zu einem Tag rund ums Thema Kreuzfahrt und Klimagerechtigkeit einladen, und zeigen, wie Freizeit und Urlaub ohne Ausbeutung und Klimaschmutz funktionieren können. Weiterlesen

Free ELLAⒶ, Björn und alle Gefangenen

Wir erklären uns solidarisch mit den beiden verurteilten Menschen Ella/UP1 und B. Sie gehören zu den vielen Menschen, die den Dannenröder Wald gegen den Bau der A49 verteidigten. Ella wurde am Montag, dem 23. Juni in Alsfeld verurteilt. Die Beweise sind mehr als notdürftig und das Urteil ist absolut unverhältnismäßig. Für uns ist klar: hinter dem Verfahren steht ein politisches Motiv. Die Verurteilung macht uns unfassbar wütend und traurig zugleich. Wie auch bei Lina aus Leipzig und etlichen anderen Prozessen der letzten Jahre dient das Verfahren dazu, öffentlich die angebliche „Gefahr von Links“ zu betonen, Ängste zu schüren und Aktivist*innen einzuschüchtern, um zukünftige politische Arbeit zu verhindern.
Während die Politiker*innen nicht genügend daran interessiert sind, Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Probleme und die Einhaltung des 1,5 Grad Ziels zu finden, werden die Menschen verfolgt, die sich für eine (klima)gerechte Welt einsetzen. Wir haben das zuletzt im Danni gesehen oder bei den Autobahnabseilaktionen, als mehrere Menschen in Untersuchungshaft landeten, aber auch jetzt, wenn sie Rechnungen über Polizeieinsätze bekommen oder Strafverfahren weiter laufen. Zwei der damals Eingesperrten sitzen heute und vermutlich auch noch länger im Knast.
Es trifft immer wieder einzelne, doch gemeint sind wir alle.
Unsere Solidartät gilt all denen, die für ihren Kampf um eine solidarische und gerechtere Welt unter staatlichen oder zivilrechtlichen Repressionen leiden müssen. 
Klimaschutz ist kein Verbrechen!
Wir fordern Freiheit für Ella, Björn und alle anderen Gefangenen!