Filmvorführung „Finite – The Climate of Justice“ und Solidarität mit Lützerath!

Mehr als 50 Menschen waren heute mit uns im FahrradKinoKombinat und haben den Film ‚Finite – The climate of change‘ gesehen.
Der Film, der die Kämpfe gegen Kohle im Hambacher Forst und in Pont Valley (Großbritannien) begleitet hat, machte mal wieder mehr als deutlich, dass Klimagerechtigkeit eben nicht maßgeblich in den Parlamenten von Politiker*innen gemacht wird, sondern auf Straße, im Baumhaus, in Klettergurten, der KüFa, Mahnwache und so weiter.


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Gemeinsame Anreise zur Großdemo nach Lützerath!

Am kommenden Samstag, den 14.01.2023 wird es ab 12 Uhr im bzw. ums besetzte Lützerath eine Großdemo gegen die bereits begonnene Räumung geben. Dafür wollen wir gemeinsam aus Kiel schon am abend vorher anreisen – wir werden mit dem Quer-durchs-Landticket fahren, beginnend mit dem Zug um 14:25 Uhr aus Kiel Richtung Hamburg. Wenn alles gut geht sind wir dann gegen 23:00 Uhr in Erkelenz, von woaus wir uns auf den Weg in unser aller Camp machen.

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Filmvorführung: Finite – The Climate of Change

Vom Widerstand gegen Braunkohle- damals wie heute.
Wir zeigen den Film „Finite“ im Fahrrad Kino Kombinat in der Alten Mu. Der Film erzählt vom Widerstand im Hambi und einem britischen Dorf gegen fossile Konzerne. Dabei könnte der Film nicht aktueller sein, denn demnächst soll das Dorf Lützerath in NRW geräumt werden.
Wir werden davor noch ein paar Worte zu Lützerath und der aktuellen Situation sagen, kommt auch gerne rum wenn ihr noch rechtliche Fragen oder Ähnliches habt.

Tag-X Demo in Kiel – Lützerath verteidigen!

Mit ~150 Menschen sind wir mit einer lauten Demo durch die Innenstadt gezogen und haben für den Erhalt von Lützerath demonstriert. am 3.1. wurde der Tag X der Räumung von Lützerath ausgerufen. Seit dem Tag sind seit 24h dauerhaft Polizeieinheiten in direkter Nähe zum Dorf und haben Infrastruktur aufgebaut. Bereits am 2.1. wurde durch die Polizei versucht Barrikaden zu den Zugängen zum Dorf zu räumen. Begleitet von Musik und der Trommelgruppe Rythms Of Resistence lief die Demo vom Bahnhof am Rathaus und am Exerzierplatz zurück zum Ausgangspunkt. Kurz vor Ende der Demo wurde diese durch die Polizei gestoppt nachdem Pyro gezündet wurden ist und konnte kurz darauf weiter laufen. Wir bedanken uns bei allen die da waren! Weiterlesen

Aufruf zur Tag X-Demo – Lützerath bleibt!

Anfang Oktober verließ der letzte offizielle Bewohner Lützeraths, Eckardt Heukamp, seinen Hof. Er war gezwungen seinen Hof zu verkaufen, damit RWE jetzt auch die Kohle unter Lützerath abbaggern und verfeuern kann. Mit diesem Schritt wirft die Bundesregierung ihre eigenen Klimaschutzziele endgültig über Bord. Auf die Regierung ist kein Verlass. Klimaschutz ist und bleibt Handarbeit!

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„Solidarität mit der UNFREIwilligen Feuerwehr!“ ###### „Lützerath bleibt!“

Am Dienstag gaben Robert Habeck, Mona Neubaur und RWE bekannt, dass Lützerath abgebaggert werden soll um die darunter liegende Kohle zu fördern. Mit diesem Schritt ist das von der Bundesregierung gesetzte 1,5 Grad geschichte. Aber nicht nur das, auch sollen neue Gaskraftwerke gebaut werden die für die nächsten 40-50 Jahre weiter fossile Energieträger verheizen und die Klimakrise weiter befeuern. Das ist unverantwortlich. Eine Politik die immer weiter darauf setzt Kapitalismus und Klimaschutz nebeneinander umzusetzen wird die Probleme nicht lösen. Wir brauchen radikale Lösungen. Klimaschutz ist und bleibt Handarbeit! Kommt nach Lützerath und verteidigt das Dorf. Es gibt viel zu tun. Kochen, Awareness, die Infrastruktur weiter ausbauen und unräumbar machen und vieles mehr. Aber nicht nur in Lützerath könnte es mit der Räumung bald beginnen. Auch viele weitere Besetzungen sind jetzt gefährdet. Eine Übersicht findet ihr hier https://wald-statt-asphalt.net/proteste/

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Freiheit für die UNFREIwillige Feuerwehr – Gefangenenschreibcafe

04.10.2022 18 Uhr im Rohrbruch, Kieler Straße 56

Am Montag den 19.September haben Klimaaktivist*innen der Aktionsgrupe „unfreiwillige Feuerwehr“ das drittgrößte Kohlekraftwerk Deutschlands in Jänschwalde in Brandenburg blockiert. Menschen ketteten sich an Förderbänder, blockierten mit verschiedenen Locks sowie elektrischen Rollstühlen und einem Fass die Zufahrtswege der Kohlebahn in das Kraftwerk und verhinderten so über Stunden, dass extrem klimaschädliche Kohle in dem Kraftwerk verbrannt wird. Zwei Kraftswerksblöcke mussten komplett abgeschaltet werden und 4800t CO2 konnten eingespart werden. Während die ersten Kommentare der Politiker*innen nicht lange auf sich warten lassen, die selbstverständlich den Dreckskonzern LEAG verteidigen und etwas von einem Angriff auf die Versorgungssicherheit schwafeln, wurden die Förderbänder des Kraftswerks wieder eingeschaltet obwohl sich noch Menschen darunter befanden. Hier wurden wissentlich Menschenleben gefährdet.

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