40 Jahre Tschernobyl – Militär und Atomkraft

Der Beginn der Atomkastrophe von Tschernobyl jährt sich heute zum 40. Mal. Ein Reaktorunfall mit Strahlenschäden quer durch Europa mit krank machenden Auswirkungen Jahrzehnte danach und akuter Bedrohung bis heute. Wir nehmen dieses traurige Datum zum Anlass, um zu schauen, was das hier mit unserer Besetzung zu tun hat. 

Die Geschichte der Atomkraft ist eine militärische. Die Atombombe wurde entwickelt um einen Krieg zu gewinnen und tötete weit über eine halbe Million Menschen, ob bei den Abwürfen in Hiroshima und Nagasaki oder bei den Tests im Bikini-Atoll. Atomkraftwerke wurden gebaut, um Plutonium für Atomwaffen zu erbrüten. Ohne staatliche Subventionierung und Ausnahme von der Versicherungspflicht wäre kein kommerzielles Atomkraftwerk ans Netz gegangen. Noch heute wird die Mär von der friedlichen Atomkraft erzählt, während wir beispielsweise im Iran sehen, dass es immer nur um Waffen geht. Auch in Deutschland steht eine Urananreicherungsanlage in Gronau, nahe der niederländischen Grenze. Die Bundesregierung möchte sie auch nach dem teilweisen Atomausstieg weiter betreiben „weil sie das Ansehen Deutschlands stärkt“. Mit Urananreicherungsanlagen lässt sich aber nicht nur Uran für Atomkraftwerke anreichern, sondern sie sind relativ leicht umbaubar, sodass auch waffenfähiges Uran angereichert werden kann. In Gronau gibt es entsprechende Experimente. Hier in Kiel wurden und werden U-Boote gebaut, in die Atomwaffen eingebaut werden.

So ist die Geschichte der Atomkraft immer auch eine militärische, von ersten Augenblick an bis heute. Ohne militärische Interessen hätte es die Katastrophe in Tschernobyl nicht gegeben, nicht die in Fukushima, nicht die Verseuchung in Majak. 

Die Schäden dieser Geschichte betreffen uns alle: Sie betreffen uns, weil Atomwaffen uns bedrohen, aber auch weil niemand weiß wohin mit all dem Atommüll, der noch Millionen Jahre krank machen wird. Noch mehr betreffen sie aber Menschen in (ehemaligen) Kriegsgebieten, wie im Irak, weil dort panzerbrechende Munition aus Uran zahlreiche Gebiete verseucht hat. Sie betreffen die Menschen in der Umgebung von Tschernobyl, die ein um ein vielfaches höheres Risiko haben an Krebs zu erkranken oder die Menschen, die in Uranabbaugebieten leben und dort radioaktiven Staub einatmen, oft ohne dass sie in irgendeiner Weise profitieren vom Profit, der gemacht wird. All das war nicht unsere Entscheidung.

Deshalb stehen wir heute hier um ein weiter so zu verhindern, an die Katastrophe von Tschernobyl und all die Toten dort zu erinnern. Denn der Kampf gegen Atomkraft ist untrennbar mit dem gegen Militarisierung verbunden. 

Am Anfang sagte ich, der Beginn der Katastrophe jährt sich. Sie dauert schließlich seitdem an, wie nicht zuletzt die russischen Angriffe auf den Sarkophag der den Tschernobyl-Reaktor einschließt und die Bilder der brennenden Schutzhülle erst kürzlich verdeutlicht haben. Atomkatastrophen geschehen nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt, sie beginnen und dauern nach menschlichem Ermessen ewig an.  Atomstromproduktion ist nicht nachhaltig – sie ist immer ein erhebliches Risiko. Weil sie unmittelbar mit Aufrüstung und der Möglichkeit eines Atomkrieges verbunden ist, aber eben auch, weil in einer Welt der eskalierenden bewaffneten Konflikte und Kriege jeder Atommülltransport und jedes Atommüllager eine attraktive Zielscheibe für die Zerstörungswut kriegführender Akteur*innen darstellt.

Wir rufen dazu auf, gegen die anstehenden Castor-Transporte nach Brokdorf und Ahaus aktiv zu werden und weder Atomanlagen noch Atomwaffen widerstandslos hinzunehmen. Erinnern heißt kämpfen!

Donnerstag: Antimilitaristische Demonstration gegen das NATO-Manöver in Kiel!

Krieg beginnt hier: Gegen das NATO-Manöver in Kiel!
Keine Werbeshow für das türkische Militär – Solidarität mit Rojava!

Antimilitaristische Demonstration:
Donnerstag, 12.02.2026 | 17 Uhr | Elendsredder/Holtenauer Str.


Die NATO-Eingreifsflotte, darunter auch der türkische Drohnenträger „Anadolu“, ist heute in Kiel am Marinestützpunkt in der Wik eingelaufen. Antimilitaristische Aktivist:innen begrüßten die Schiffe bereits bei ihrer Ankunft in der Kieler Förde mit einer unübersehbaren Solidaritätsbotschaft für das bedrohte Rojava. Am Donnerstag werden wir mit einer Demonstration durch die Wik zum Marine-Areal gehen und gemeinsam klarstellen: Kein Frieden mit der NATO – Militär raus aus unserer Stadt – Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf!

„Wir werden nicht schweigen, wenn dem türkischen Militär hier in Kiel durch die NATO eine gigantische Werbefläche geboten wird, während in Kurdistan und anderswo täglich Menschen durch deren kriegerische Vorstöße in den Mittleren Osten und seine dschihadistischen Stellvertreter ermordet werden. Rojava und die kurdische Befreiungsbewegung stehen für Rätedemokratie, Selbstbestimmung, Frauenrevolution, ökologisches kooperatives Wirtschaften und für gleichberechtigte ethnische und religiöse Vielfalt. All das ist weiterhin akut bedroht – durch die syrische Zentralregierung und den Erdogan-Faschismus in der Türkei, unterstützt und gedeckelt durch die westlichen Imperialmächte, die nach dem Sturz von Assad mit Al-Sharaa einen verlässlichen Partner zur Durchsetzung ihrer Interessen aufbauen wollen.

Wir rufen deshalb zum Protest und Widerstand gegen das NATO-Manöver in der Ostsee und die Vorbereitung kommender imperialistischer Kriege auf, insbesondere auch gegen die türkische Beteiligung. Solidarität mit der Bevölkerung und den Verteidiger:innen der Demokratischen Selbstverwaltung Nordostsyrien heißt auch, sich hier den Verantwortlichen, Profiteuren und Mittätern des Krieges in Rojava entgegenzustellen. Beteiligt euch an den Aktionen gegen das NATO-Manöver!

Krieg dem Krieg – NATO versenken!
Türkische Armee raus aus Kurdistan – lang lebe Rojava!“

Krieg beginnt hier: Gegen das NATO-Manöver in Kiel!

Keine Werbeshow für das türkische Militär – Solidarität mit Rojava!

„Seit Januar läuft das NATO-Manöver Steadfast Dart 2026. Dafür werden Teile ihrer Allied Reaction Forces (ARF) quer durch Europa verlegt. Nach Deutschland kommen allein 7300 Soldat:innen – auch um zu beweisen, dass es „verlässlich und durchhaltefähig als Drehscheibe der NATO fungiert.“ Kiel ist einer der Hauptankunftspunkte der Übung. Etwa 14 Kriegsschiffe mit fast 3000 Soldat:innen, davon 1500 aus der Türkei, treffen hier am 11. Februar ein. Sie laufen am 14. Februar aus, um bei Putlos eine Landung von See aus durchzuführen.

Die NATO will mit diesem Manöver Stärke demonstrieren, um weiter als handlungsfähiger Akteur im zunehmend kriegerisch ausgetragenen globalen Machtkampf der imperialistischen Mächte zu gelten. Dass die Türkei als zweitgrößte NATO-Armee einen zentralen Stellenwert bei dieser Neukonstituierung einnimmt, ist kaum verwunderlich. Bei dem Manöver nimmt das türkische, amphibische Angriffsschiff TCG Anadolu eine entsprechende Führungsrolle ein. Es gilt als erster „Drohnenträger“ weltweit. Dafür wurden genau die Drohnen, die bereits jetzt u.a. in Syrien gegen die demokratische Selbstverwaltung der kurdischen Gebiete eingesetzt werden, modifiziert. Zusammen mit vier weiteren Schiffen, wirbt es für die wachsende türkische Rüstungsindustrie.

Wir werden nicht schweigen, wenn dem türkischen Militär hier in Kiel durch die NATO eine gigantische Werbefläche geboten wird, während in Kurdistan und anderswo täglich Menschen durch deren kriegerische Vorstöße in den Mittleren Osten und seine Stellvertreter ermordet werden. Wir rufen deshalb zum Widerstand gegen das NATO-Manöver in der Ostsee und die Vorbereitung kommender imperialistischer Kriege auf, insbesondere auch gegen die türkische Beteiligung. Solidarität mit der Demokratischen Selbstverwaltung Nordostsyrien heißt auch, sich hier den Verantwortlichen, Profiteuren und Mittätern des Krieges in Rojava entgegenzustellen. Achtet auf Ankündigungen und beteiligt euch an den Aktionen gegen das NATO-Manöver!“

kurdistansolikiel.noblogs.org

Jahresrückblick 2025

Wir blicken zurück auf ein aktionsreiches Jahr, in dem der Rechtsruck immer spürbarer wurde und wir uns zunehmend auch mit der gesellschaftlichen Militarisierung auseinander setzen mussten. Trotz alledem kämpfen wir weiter für den Erhalt der Lebensgrundlagen von uns allen.

Klima

Wie schon seit vielen Jahren beteiligten wir uns auch in diesem Jahr wieder an den stattfindenden Klimastreiks.

Darüber hinaus wurden wir vor allem zu den Themenbreichen Verkehr, Kreuzfahrt und Aufrüstung aktiv, um für Klimagerechtigkeit zu streiten.

Verkehr

Noch immer sind wir gegen jeden Autobahn- und Straßenausbau, denn wir möchten eine Mobilitätswende für alle, mit kostenlosem Nahverkehr durch Stadtbahn, Busse, Züge für alle und viel Platz für Fußgänger*innen und Radfahrende. Deshalb haben wir in diesem Jahr  mit einer Abseilaktion von einer Brücke und dem Besetzen von Baufahrzeugen die Baustelle der A21 blockiert, am 10. März und am Sonntag drauf zusammen mit dem Grüngürtelbündnis eine Fahrraddemonstration gegen die A21 durchgeführt. 

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Sonntag am Baumhaus: Kaffee & Kuchen

Wann? 23.11., 14 – 16 Uhr
Wo? unter dem Baumhaus am Voßbrook

Kommt auch diesen Sonntag wieder vorbei zu Kaffee, Tee, Kuchen und Klönschnack! ☕🥧
Kommt gerne auch mit uns ins Gespräch über das MFG5-Gelände und die zukünftige Nutzung des Voßbrooks. 🦊💭

Ihr könnt natürlich wie immer auch gerne Spenden mitbringen. Derzeit braucht es vor allem einen warmen Winterschlafsack und Wolldecken ❄️. Außerdem suchen wir ein paar Laternen (mit Kerzen) für unsere Veranstaltungen unter dem Baumhaus 🏮. Beleuchtung für das Baumhaus selbst bitte nur mit Akkus/Batterien.

Zukunftsvisionen visualisieren – Utopien gestalten (Bastelworkshop am Voßbrook)

🕓 Sonntag, 16.11.2025
15:00 Gemeinsames Basteln
17:00 Feuertonne mit Essen

Voßbrook für alle! 🦊
Wir möchten mit euch gemeinsam überlegen: Wie könnte das MFG5-Gelände in Zukunft aussehen?

Wir wollen mit euch kreativ werden und gemeinsam malen, zeichnen und basteln. Ihr könnt am 16.11.2025 zwischen 15-17 Uhr eure Zukunftsvisionen und Utopien vom MFG5-Gelände auf Papier bringen. Dafür müsst ihr weder künstlerische Fähigkeiten noch Material mitbringen.

Egal ob ihr euch neue Wohnungen, Kitas, Bademöglichkeiten, Gemeinschaftsgärten, Solawi-Algenzucht oder etwas ganz anderes vorstellt. Am Ende müssen eure Bilder und Werke nicht vollständig sein, sondern sind viel mehr Momentaufnahmen, die in Zukunft weiter wachsen können.

Wir werden wieder Tee vorbereiten. Bringt aber gerne noch eigene Heißgetränke, Snacks und Kuchen mit, wenn ihr möchtet. ☕️🫖

Ab 17 Uhr werden wir dann den Tag entspannt mit Soja-Medaillons, Aioli und Stockbrot an der Feuertonne ausklingen lassen. 🔥

Bis auf weiteres planen wir jeden Sonntag am Baumhaus eine Veranstaltung zu organisieren.

Um auf dem Laufenden zu bleiben folgt uns gerne auch auf einem der Social Media Kanäle!

https://todon.eu/@tkkg_kiel

https://www.instagram.com/mfg5.bleibt.zivil/

+ + + Pressemitteilung: Besetzung auf dem MFG-5-Gelände in Kiel + + +

Kiel. In der Nacht vom 27. auf den 28.10.2025 errichteten Aktivist*innen der Turboklimakampfgruppe (TKKG) auf dem MFG5-Gelände in Kiel-Holtenau auf Bäumen eine Plattform, die sie seit dem besetzt halten. Sie protestieren mit der Aktion gegen den drohenden Verkauf des Geländes durch die Stadt Kiel an die Bundeswehr. Sie setzen sich dafür ein, dass das Gelände als allen Menschen zugänglicher und vielfältiger Ort erhalten und entsprechend gestaltet wird.

Unter dem Aktionsnamen „Voßbrook für alle – MFG-5 bleibt zivil.“ haben die Aktivist*innen eine Baumgruppe nahe dem Ufer der Förde besetzt. Eine Mahnwache am Boden unterstützt die Besetzer*innen, möchte informieren und lädt dazu ein, sich mit dem Protest zu solidarisieren. Mit der Aktion möchten sie die zahlreichen, bereits bestehenden Initiativen, die sich gegen den Verkauf richten, unterstützen und zusätzlichen politischen Druck aufbauen. Auf Transparenten kritisieren sie auch die angekündigten Kürzungen im Sozialbereich, während gleichzeitig hohe Milliardenbeträge in die Aufrüstung fließen. Sie befürchten eine zunehmende Militarisierung der Gesellschaft mit negativen Folgen für die Demokratie.

„Aus dem Rathaus heißt es, Kiel müsse Verantwortung übernehmen und seinen Teil zur Landesverteidigung leisten. Aus unserer Sicht soll die Stadt jedoch ein sicherer, lebenswerter Ort für alle sein und nicht dazu dienen, der Bundeswehr Raum und ansonsten perspektivlose Menschen als Rekrut*innen zu liefern. Die Kieler Haushaltssperre hat bereits dazu geführt, dass Projekte für benachteiligte Jugendliche, Geflüchtete, Frauen und behinderte Menschen gekürzt oder ganz gestrichen wurden. Der soziale Kahlschlag auf Bundesebene drängt die Ärmsten in der Gesellschaft in die Wohnungslosigkeit.“, kritisiert Aktivistin Mira Schneider.

Der Voßbrook war bis 2012 Standort des Marinefliegergeschwaders 5. Seit seinem Abzug aus Kiel laufen die Planungen der Stadt, die das Gelände 2020 schließlich kaufte, um dort ein neues Stadtquartier mit umfangreichen Wohn- und Gewerbeflächen umzusetzen. Dabei setzte die Stadt auf die Beteiliung und die Einbindung der Bürger*innen und versprach viel: Raum für gemeinschaft­liches Handeln, für Vielfalt und Naturverbundenheit. Derzeit befindet sich das Gelände in der sogenannten „Zwischennutzung“. In den ehemaligen Kasernen wohnen geflüchtete Menschen, ein Skatepark und ein Jugendtreff sind entstanden. Auch haben hier der Wagenplatz „Schlagloch“, der sich als alternativer Kultur-, Bildungs- und Wohnort versteht, und der FC Holtenau 07 eine neue Bleibe gefunden.

Aus einem Gespräch am Freitag zwischen Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) und der Bundeswehr wurde nun bekannt, was konkret geplant ist: große Teile des Seebataillons sollen nach Holtenau verlegt werden. Ursprünglich als defensive Sicherungseinheit strukturiert, wird diese im Zuge der sogenannten Zeitenwende zu einer offensiven Einheit, u.a für den „maritimen Jagdkampf“, vergrößert. Hierfür soll das Gelände für etwa eine Milliarde Euro erneut zum Stützpunkt ausgebaut werden. Hinzu kommt die Anschaffung zahlreicher neuer Waffensysteme, die mindestens im zweistelligen Millionenbereich liegen.

„Die Stationierung von Offensivtruppen und die mitten in der Stadt befindliche Produktion schwerer Kriegswaffen, die immer weiter ausgebaut wird, gefährdet nicht nur die Zivilist*innen in Kiel. Krieg beginnt hier. Während sich Deutschland gegenüber denen abschottet, die vor der mörderischen Gewalt fliehen, töten und bedrohen Waffen aus Kiel Menschen weltweit. Sowohl die Türkei, als auch Israel begehen schwerste Menschenrechtsverletzungen bis hin zum Genozid – und dennoch liefert Deutschland weiter Waffen. Als Kieler*innen können wir nicht tatenlos zusehen und protestieren daher lautstark und entschieden dagegen.“, meint Aktivist Mark Thelen.

Laut den Aktivist*innen geht vom ehemaligen MFG-5 Gelände eine große Symbolwirkung aus. Es stehe für Lösungsansätze auf drängende Fragen nach Mit- und Selbstbestimmung, Sozialer Gerechtigkeit, Wahrung und Schutz von Menschenrechten und von Lebensgrundlagen, wie Wohnraum und Klimagerechtigkeit. Dem gegenüber stehe eine von Krieg und Flucht geprägte, unsichere Zukunft, deren Grundlage die geplante Aufrüstung bilde.

„Wir laden alle ein, sich der Besetzung anzuschließen oder eigene Aktionen zu starten. Lasst uns den Voßbrook weiter zu einem Ort machen, der für alle da ist – und lasst uns verhindern, dass er in Zukunft im Zeichen der Zeitenwende für Aufrüstung, Gewalt und Zerstörung steht.“, so Aktivistin Mira Schneider.

Die auf Social Media und der Website veröffentlichten Bilder stehen, bei entsprechender Quellenangabe zur freien Verfügung. 

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