Am 24.1. möchte die AfD in Flensburg eine Infostand machen. Ein breites Bündnis ruft zum Gegenprotest auf. Mit einer gemeinsamen Anreise wollen wir den Protest in Flensburg unterstüzten. Gemeinsame Anreise aus Kiel 6:55 Uhr Rolltreppen im Hbf Abfahrt 7:08 Uhr
Am Sonntag, den 18.01.26, hielt die CDU im Mercator Hotel in Itzehoe ienen Neujahrsempfang mit dem Außenminister Wadepuhl ab. Dieser wurde von einer kleinen, aber dennoch lautstarken antifaschisten Kundgebung begleitet. In unterschiedlichen Redebeiträgen, unter anderem von Familiy and Friends Hamburg und der Autonomen Antifa Koordination Kiel, wurde erneut an die rechtswidrige Auslieferung nach Ungarn und der dortigen unmenschlichen Gefangenschaft Majas erinnert sowie auf den bevorstehenden Prozess hingewiesen.
Wadepuhl steht als Außenminister in der Verantwortung und hatte bereits im letzten Jahr angekündigt, sich um eine Rückführung Majas nach Deutschland zu kümmern, was bisher jedoch nicht geschehen ist.
Wiederholt ignorierte Wadepuhl ein Gesprächsangebot und nutzen stattdessen lieber den Hintereingang des Hotels.
Trotz der Kälte und mehrerer parallel stattfindender antifaschistischer Proteste gelang es Antifaschist*innen Solidarität mit Maja und Präsenz gegenüber Wadepuhl zu zeigen.
Vor dem Urteil in Budapest: Solidarität mit Maja und allen angeklagten Antifaschist:innen! Kein ruhiges neues Jahr für Wadephul und die CDU!
Kundgebung beim CDU-Neujahrsempfang: Sonntag 18.01.2025 | 12.30 Uhr Hotel Mercator (Hanseatenplatz 2) Itzehoe
Gemeinsame Bahn-Anreise aus Kiel: Treffen 10.20 Uhr HBF (Rolltreppen)
Aufruf antifaschistischer Gruppen aus SH:
„Am 22.01.2026 wird in Budapest das Urteil im Prozess gegen die dort angeklagten Antifaschist:innen erwartet, denen vorgeworfen wird, vor drei Jahren beim „Tag der Ehre“ militant gegen Neonazis vorgegangen zu sein. Im Rahmen des internationalen Aktionstages in der Woche zuvor rufen wir deshalb zu einer Kundgebung beim CDU-Neujahrsempfang in Itzehoe auf. Denn dort wird auch niemand Geringeres als der deutsche Außenminister Johann Wadephul teilnehmen. Vor allem er ist es gewesen, in dessen amtlicher Verantwortung es gelegen hätte, Druck auf die ungarischen Behörden auszuüben, um Maja aus der Budapester Gefängnishölle zu befreien und nach Hause zurück zu holen.
Am Sonntag den 23.11.25 machen wir eine gemeinsame Anreise aus Kiel zur Demo gegen patriarchale Gewalt in Hamburg Stellingen.
Rammstein Sänger Till Lindemann ist wieder auf Tournee und wird dieses Wochenende in der Barclays Arena in Hamburg ein Konzert geben. Im Sommer 2023 berichteten mehrere zumeist junge Frauen öffentlich von se*uellen Übergriffen und Grenzüberschreitungen durch Till Lindemann. Die Berichte vermittelten ein Bild von einem zutiefst sexisitischen Rekrutierungssystem, durch welches junge Frauen gezielt von einer Casterin über soziale Medien für die sogenannte ‚Row Zero‘ direkt vor der Bühne eingeladen wurden, und später während oder nach der Show massive Grenzüberschreitungen erfuhren. Auch gibt es den starken Verdacht, dass Drogen eingesetzt worden sein könnten, um die Frauen gefügig gemacht zu haben. Die Polizei stellte relativ schnell die Ermittlungen ein, Till Lindemann gab mit Hilfe seiner Awaltskanzlei sein bestes, die betroffenen Frauen einzuschüchtern und mundtot zu machen.
Dass den Veranstalter*innen in Hamburg all das egal ist, können wir ihnen nicht einfach so durchgehen lassen: Lasst uns gemeinsam und lautstark gegen Machtmissbrauch und se*uelle Übergriffe auf die Straßen gehen! However I dress, whereever I go – yes means yes and NO MEANS NO!
Die Demo in Hamburg startet um 17:30 Uhr an der S-Bahnstation Stellingen, wir treffen uns in Kiel um 15:10 Uhr am Hbf. bei den Fahrkartenautomaten für die gemeinsame Zuganreise.
Am Donnerstag lädt die AfD mal wieder zu einer Propagandaveranstaltung in ihrer Landeszentrale am Walkerdamm in der Kieler Innenstadt ein. Thema und Referent sind dabei abermals ein Ausdruck des strammrechten Kurses, den die Partei auch im hohen Norden längst eingeschlagen hat: Der Bremer AfD-Funktionär Alexander Tassis soll an diesem Abend zum Volksbegriff referieren. Dass sich seine Definition dabei klar im völkisch-rassistischen Denken verortet, das „Volk“ als eine naturwüchsige Gemeinschaft mit angestammten Eigenschaften versteht, die nur in Abschottung von anderen „Völkern“ existieren kann, verraten Einladungstext genauso wie die publizistische Aktivität des Referenten.
Am Freitag kam es mal wieder zu einen Protest gegen die AfD. In ihren Bemühungen in Kiel noch irgendwie Fuß zu fassen versuchten sich die Rechten erneut an einer Veranstaltung im Rathaus. Hintergrund war der mögliche Rückkauf des MFG5-Geländes durch die Bundeswehr. Eigentlich sollen auf den Gelände tausende neue Wohnungen entstehen.
Das Thema polarisiert innerhalb der Partei. Die Kieler Parteienlandschaft ist aufgeschreckt. Und die AfD ringt um eine Positionierung. Für elitär ausgerichtete Faschos ist Wohnraum nie ein großes Thema gewesen. Besonders solcher, der gar nicht im Osten liegt. Und deutsche Soldaten feiert man vor allem, wenn sie eine*n aus vergilbten Familienalben anlächeln. Grundsätzlich ließe man sich wohl für eine neue Aufrüstung begeistern. Das es gegen das autokratisch geführte Russland geht irritiert die Putin-Fans jedoch, gerade deshalb, weil die AfD sich in diesem Kontext doch allzu oft als vermeintliche ‚Friedenspartei‘ inszeniert.
Freitag, 05.09.2025 | Antifaschistische Kundgebung | 16.30 Uhr | Rathaus | Kiel (genauer Ort folgt!)
Ob sie jemals dazu lernen werden, wird die Zukunft zeigen. Für den 05.09.2025 jedenfalls kündigen die Faschist:innen von der AfD abermals eine Veranstaltung im Ratssaal des Kieler Rathauses an. Bereits Mitte Juli versuchte die Partei mit ihrem Format „Fraktion im Dialog“ dort erstmals eine Veranstaltung zu machen. Aus „Sicherheitsgründen“ musste die AfD-Veranstaltung jedoch auf die gegenüberliegenden Straßenseite ins Baukulturforum in der Waisenhofstraße verlegt werden. Auch dort konnte das mäßig besuchte Event nur begleitet von antifaschistischem Protest und beschützt durch ein abwegig großes Polizeiaufgebot stattfinden. Keine zwei Wochen später belästigtendie AfD und ihr Oberbürgermeister-Kandidat Hubert Pinto de Kraus schon wiederdie Kieler:innen mit einem Wahlkampfauftaktauf dem Asmus-Bremer-Platz. Auch dies konnte nur mit Hilfe einer Festung aus Polizeikräften und Gittern rund um den zentralen innenstädtischen Platz durchgeführt werden. Denn wieder waren über 200 lautstarke Antifaschist:innen zur Stelle und ließen den Rechten keine Ruhe.