Veranstaltung zum Schwarz Roten Ersten Mai

Kino & Kritik mit Austausch
21.4. Rohrbruch 19:00

Was ist Anarchismus? Wie ist seine Geschichte? Und was können wir daraus lernen? Zu diesen und anderen Fragen wollen wir mit euch gemeinsam einen Film gucken. Im Anschluss haben wir Zeit uns in entspannter Runde oder in Kleingruppen auszutauschen. Die Veranstaltung richtet sich an alle. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig! Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch mit euch!

Barriereinfos Rohrbruch (Kielerstraße 56, Kiel):
Der Raum und die Toilette sind nur über Stufen/Hindernisse begehbar. Der Innenraum ist rauchfrei. Es gibt keine Parkplätze vor dem Gebäude.

Jahresrückblick 2025

Wir blicken zurück auf ein aktionsreiches Jahr, in dem der Rechtsruck immer spürbarer wurde und wir uns zunehmend auch mit der gesellschaftlichen Militarisierung auseinander setzen mussten. Trotz alledem kämpfen wir weiter für den Erhalt der Lebensgrundlagen von uns allen.

Klima

Wie schon seit vielen Jahren beteiligten wir uns auch in diesem Jahr wieder an den stattfindenden Klimastreiks.

Darüber hinaus wurden wir vor allem zu den Themenbreichen Verkehr, Kreuzfahrt und Aufrüstung aktiv, um für Klimagerechtigkeit zu streiten.

Verkehr

Noch immer sind wir gegen jeden Autobahn- und Straßenausbau, denn wir möchten eine Mobilitätswende für alle, mit kostenlosem Nahverkehr durch Stadtbahn, Busse, Züge für alle und viel Platz für Fußgänger*innen und Radfahrende. Deshalb haben wir in diesem Jahr  mit einer Abseilaktion von einer Brücke und dem Besetzen von Baufahrzeugen die Baustelle der A21 blockiert, am 10. März und am Sonntag drauf zusammen mit dem Grüngürtelbündnis eine Fahrraddemonstration gegen die A21 durchgeführt. 

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Castor Alarm Frühjahr 2026! – Infoveranstaltung 9.2.

Castor stoppen - Infoveranstaltung schwarzes X auf gelbem Grund

Sellafield – Nordenham – Bremen- Buchholz- Harburg – Wilhelmsburg – Hamm – Barmbek – Eidelstedt – Pinneberg – Itzehoe – Brunsbüttel – Brokdorf

Castor Transport? Das hört sich an wie eine Geschichte aus längst vergangener Zeit, und so ist es auch. Atomkraftwerke werden in Deutschland nicht mehr betrieben, aber der Atommüll – ups, den gibt es ja immer noch. Und weil es in den nächsten Jahrzehnten auch kein End-Lager geben wird, wird der Atommüll hin und her geschoben, von irgendwo nach nirgendwo. In diesem Fall von der britischen Atomfabrik Sellafield, die vor rund 70 Jahren für das britische Atomwaffenprogramm gebaut wurde, zum „Zwischenlager“ des ehemaligen AKW Brokdorf, dass in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts gebaut wurde. Wobei „Zwischen“ eigentlich ein Scherz ist, denn aktuell geht die die Bundesgesellschaft für Endlagerung davon aus, das sie irgendwann zwischen 2046 und 2074 einen neuen Endlager Standort benennen wird, der dann ja nur noch gebaut werden müsste – gute 100 Jahre, nachdem 1977 der Endlagerstandort Gorleben benannt wurde. Real: Atommüllverschiebung als Endlagerkonzept. Seit Beginn der Produktion von Atommüll wird dieser hin und her geschoben, mit dem Hinweis das es irgendwann einmal ein sagenumwobenes „End“-lager geben wird, mit dem wir dann alle Sorgen los sind, weshalb es ja auch „Entsorgung“ heist. Diese sinnlose Atommüllverschiebung machen wir nicht mit ! Wir wissen auch nicht, wohin mit dem Atommüll, wussten es noch nie, und waren deshalb immer dagegen ihn zu produzieren. Das planlose verschieben von Atommüll von einem Ort zum Nächsten ist gefährlich, und versucht die Ewigkeitskosten der Atomindustrie zu vertuschen. Ein nuklearer Hütchenspielertrick – da machen wir nicht mit. Mögliche Transportrouten, Hintergrundinfos über Atomkraft und Atommüll und was deshalb geplant ist erfahrt Ihr am Mo, 9.2. um 20 Uhr im Stadtteilladen Anni Wadle in Kiel (Kieler Str.12) life oder auf Castor-stoppen.de

Rechte Ideologien im Naturschutz – Vortrag und Erfahrungsaustausch

Donnerstag 27.11.25 von 17 bis 19 Uhr

Es geht leider, mal wieder, um rechte Ideologien. Auch im Naturschutz sind sie weit verbreitet. Damit es aber nicht immer nur darum geht, was alles schecht läuft, wollen wir uns nach einer kleinen Einführung ins Thema gemeinsam anschauen und überlegen, was wir dagegen tun können, um den Rechten nicht das Feld zu überlassen. Es wird auch Raum für Erfahrungsaustausch und Vernetzung geben.


Workshop: Einführung in politische Theorie & Praxis des Anarchismus



📆 Wann? 25.11.2025, ab 18 Uhr
🗺️ Wo? Rohrbruch (Kieler Straße 56)

veranstaltet von FAU x TKKG
gefördert durch die Rosaluxemburg Stiftung SH

Gemeinsam wollen wir einige Prinzipien des Anarchismus erarbeiten und darüber reden, wie sich eine Gesellschaft durch ihre Anwendung politisch gestaltet. Als Menschen aus der Freien Arbeiter*innen-Union (FAU) und der Turbo Klima Kampfgruppe (TKKG) sprechen wir u.a. darüber, wo und wie sich solche Grundsätze in der Art, wie wir uns organisieren und handeln, wiederfinden.
Gleichzeitig interessiert uns aber auch deine Perspektive. Also komm gerne dazu, wenn du Lust auf emanzipatorische, anti-autoritäre Politik hast.

Fimabend zum Trans Day of Remembrance

Anlässlich des Trans Day of Remembrance, möchten wir dieses Jahr den Raum für einen gemeinsamen Filmabend schaffen. Dabei wollen wir der trans* Menschen gedenken, die vor uns die Kämpfe gekämpft haben, die die Grundlagen für unsere heutigen Rechte schufen.
Wir schauen einen Film über Marsha P. Johnson und im Anschluss darf sich gerne noch über das Gesehene ausgetauscht werden. Dabei wollen wir betonen, dass der Film nicht nur Gefühle der Dankbarkeit auslösen, sondern euch auch mit folgenden Inhalten triggern kann:
Nacktheit, Berichte über Gewalt, Mord, S*xarbeit, Suiz*d, Substanzmissbrauch



Fühlt gut in euch, ob ihr an diesem Abend mit diesen Themen konfrontiert werden wollt und könnt, falls möglich kommt mit euch vertrauten Personen.

Wo? FKK (Alte Mu, Lorentzendamm 6-8)
Wann? 20.11.2025, 20 Uhr

Eintritt: frei, Spenden sind willkommen

Kritik des Autoritarismus. K-Gruppen als Zuspitzung einer autoritären Gesellschaftsform – Vortrag & Diskussion mit Jonathan Eibisch

📆 Wann? Mittwoch, 12.11.2025 | 18:00 Uhr
📌 Wo? Alte Meierei, Hornheimer Weg 2 | Kiel

Sogenannte Kader-Gruppen verschiedener Ausrichtung sind seit ca. 2020 deutschlandweit, sogar europaweit auf dem Vormarsch. Das Phänomen, welches im Nachgang der 68er-Bewegung bekannt wurde, ist offenbar wiederbelebt. Neoleninistische Gruppierungen bleiben dabei keineswegs nur obskure Vereinigungen von hängengebliebenen Alt-Genoss*innen. Vielmehr ziehen sie verstärkt junge Menschen an und reklamieren den Faktor Militanz für sich.

Für Anarchist*innen ist diese Entwicklung aus mehreren Gründen ärgerlich und beängstigend. Zum einen werden autoritäre Kommunist*innen als unliebsame Konkurrenz erlebt. Andererseits kann bei ihnen zurecht verkürzte Herrschaftskritik, verbunden mit aufgewärmten, billigen Versprechungen konstatiert werden. Weiterhin prägen sie ihre Mitglieder und Sympathisant*innen in autoritären Denkmustern und Verhaltensweisen.

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