Demo für Sichere Häfen auf dem Wasser und an Land

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*   Freitag 15 Uhr Ostseekai     *
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Aufruf:

In der Nacht auf Mittwoch wurde das Lager Moria auf der griechischen Insel Lesbos durch Feuer zerstört. Mehr als 13000 Menschen haben nicht einmal mehr ein Zeltdach über dem Kopf. Die Situation in dem Lager ist schon seit Monaten katastrophal, und politisch so gewollt. Selbst die Aufnahme von 27 Geretteten, die seit vier Wochen auf dem Tanker Etienne warten, scheint für unsere Politiker:innen ein unlösbares Problem zu sein. Viele äußern sich offen rassistisch. Andere verstecken sich hinter leeren Worten und machen Menschenleben zu einem Spielball im Hin- und Herschieben von Verantwortung und jahrelanger Untätigkeit.
Dabei haben wir Platz für diejenigen, die Hilfe brauchen. Über 170 Städte und Kommunen haben sich dazu bereit erklärt, Geflüchtete aufzunehmen. Wir wollen keine abgeschottete Festung Europa!
Mit jedem Tag, der verstreicht, ohne dass wir handeln, verursachen wir weiteres Leid. Moria ist eine humanitäre Katastrophe. Hoffnungslosigkeit, Wut und Verzweiflung sind unerträglich.
Lasst uns die Menschen sofort dort rausholen!

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Demo gegen das System Tönnies Samstag 29.08. in Kellinghusen

Wir wollen am 29.08. nach Kellinghusen fahren um uns der Demo der Initiative Gemeinsam gegen die Tierindustrie zu beteiligen.

Abfahrt ist 12:27 Uhr ab Kiel Hbf
Treffpunkt in Kellinghusen ist der Untere Marktplatz

Kriminell ist das System Tönnies – nicht der Widerstand dagegen.
Schluss mit der Ausbeutung von Mensch, Tier & Natur.

Deutschlands größter Fleischkonzern Tönnies geht aktuell mit Verfügungen und Schadensersatzforderungen gegen Kritiker*innen vor. 40.000 Euro sollen mehrere Aktivist*innen der Tierrechts- und Klimagerechtigkeitsbewegung zahlen, die im Oktober 2019 den Tönnies-Schlachthof Kellinghusen blockierten, um gegen die Fleischindustrie zu protestieren. Weiterlesen

Ein Gastbeitrag von Sarah, Mäulchen und Lui zur Jugendkrimiserie TKKG

Warum wir die Jugendkrimiserie TKKG sehr problematisch und scheiße finden
Stand April 2020

Hallo liebe lesende Person,
Wir haben uns in den letzten Monaten immer wieder mit den Hörspielen von TKKG beschäftigt. Die Hörspiele oder Bücher der Krimiserie TKKG enthalten sehr viel ungutes Zeug. Jetzt schaffen wir es endlich mal, unsere Kritik und unseren Ärger über die Serie in einen Text zu packen und zu erklären – hoffentlich verständlich.

Wenn du Zugang zu Spotify hast, kannst du dir alle Folgen von TKKG anhören (es sind über 200). Du findest sie unter „TKKG“ oder die älteren Folgen unter „TKKG Retro Archiv“. Wenn du die ersten beiden Folgen anhörst, erkennst du wahrscheinlich schon selbst einen Großteil unserer Kritik. Weiterlesen

TKKG Turbo-Klimakampf oder rassistische und sexistische Kackscheiße?

Die ursprünglichen TKKG (Tim-Karl-Gabi-Klösschen), eine Detektiv-Serie für Kinder, sind verdammt eklig diskriminierend. Gabi, das einzige Mädchen, darf oft nicht mit, weil das „zu gefährlich“ für ein Mädchen wäre. Fat-Shaming Witze über Klösschens Gewicht und sein Essverhalten sind ein Running Gag. Und der Täter ist oft dadurch erkennbar, dass er „ausländisch“ ist und die jeweiligen rassistischen Stereotype erfüllt.

Als wir uns den Namen Turbo-Klima-Kampf-Gruppe ausgesucht haben, waren wir uns dessen nicht bewusst. Wir wollten uns damals einfach irgendeinen flapsigen Namen geben und haben das mit der Namensfindung nicht so richtig ernst genommen, weil wir es unnötig fanden, dass Gruppen überhaupt nen Namen haben müssen. Anfangs haben wir noch regelmäßig geändert wofür TKKG denn jetzt eigentlich steht – irgendwann ist der Turbo-Klima-Kampf hängen geblieben. Weiterlesen

Freiluft-Kino: Der Häuserfilm von der Filmgruppe Chaos

Dienstag, der 4.8., um 21 Uhr. Im Garten des Kirchenwegs 34/ Steinmarderweg (Gaarden).

Heute sind das Wohnen und die Spekulation mit Wohnraum allgegenwärtige Probleme. Diese Themen lösten 1980 eine Jugendrevolte aus, die nicht nur die Bundesrepublik erschütterte. Es ging dabei bei weitem nicht allein um Wohnraum, die Bewegung richtete sich auch gegen Kriegstreiberei und Umweltzerstörung und es ging darum, aus der spießigen Nachkriegskultur auszubrechen. Mag Berlin als die Stadt der Hausbesetzungen gelten, spielte Kiel keine geringe Rolle in der Besetzerbewegung.

Der Häuserfilm entstand aus dem Inneren der Kieler Bewegung und dokumentiert nicht nur die Kämpfe und Aktionen, sondern auch die Diskussionen und Widersprüche innerhalb der Szene bis zum Zerfall der Bewegung.

Der Film wird präsentiert von einem der Filmemacher mit einleitenden Worten und einer anschließenden Diskussion. Hier der Trailer zum Film.

Es gibt ein paar Sitzbänke. Aber bitte bringt euch wenn möglich ne eigene Picknick-Decke oder nen Klappstuhl mit, damit alle Abstand halten können. 😉