11. September: Filmvorführung „Vergiss Meyn nicht“

Mo, 11. September, 19 Uhr
Film „Vergiss Meyn Nicht“
Kino in der Pumpe,
Hasstraße 22, Kiel

Fabiana Fragdale, Kilian Kuhlendahl, Jens Mülhoff. D 2022. 102 Min. Dokumentarfilm über die Besetzung des Hambacher Forst.

Was bewegt Menschen dazu, ihr körperliches Wohlergehen für umweltpolitische Zwecke aufs Spiel zu setzen? Diese und andere Fragen trieben den Studenten Steffen Meyn um, als er sich aufmachte, mit seiner 360-Grad-Kamera die Besetzung des Hambacher Forsts zu filmen. Am Tag der Räumung verliert er auf der Suche nach dem richtigen Bildausschnitt den Halt und stürzt in die Tiefe, er stirbt noch an der Unfallstelle. Seine Freund*innen haben aus seinem Material diesen bewegenden, aufrüttelnden und politischen Dokumentarfilm gemacht. Im Anschluss an die Filmvorführung steht die TurboKlimaKampfGruppe Kiel zu einem Gespräch bereit!

Im Rahmen von LET´S DOK – in Kooperation mit der Turboklimakampfgruppe

Mit dem Fahrrad über die Autobahn: FFF-Demo am 25.8. 🚴‍♀️🔥🌍✊

Treffpunkt: 14 Uhr Exerzierplatz (mit Fahrrad, wenn ihr habt, gerne mit Helm 😄 )
Route: Schützenwall – A215 – B76 – Schützenwall – Westring -Kronshagener Weg – Exerzierplatz

Der Expertenrat für Klimafragen sagt es deutlich: Die Bundesregierung bricht das Klimaschutzgesetz im Verkehrsbereich 😡 Am Freitag setzen wir deshalb gemeinsam ein Zeichen gegen den Wahnsinn von Autobahnausbau und für massive Investitionen in Bus, Bahn und Fahrradinfrastruktur. Eine klimafreundliche Verkehrswendepolitik darf nicht an der Stadtgrenze halt machen, sondern muss gerade auch den ländlichen Raum mit flexiblen Lösungen mitdenken. Vollbremsung für den Autobahnausbau, Vorfahrt für den Klimaschutz! ✊

Die Demo wird organisiert von Fridays For Future Kiel, offensichtlich wurde es auch geschafft, endlich eine Demoroute über die Autobahn zu erstreiten, woran wir bisher scheiterten. Wir freuen uns endlich auf die Autobahn zu fahren!

Merkt euch schonmal den 15.9. vor 📣: Es gibt wieder einen fetten globalen Klimastreik, der ebenfalls um 14 Uhr am Exer startet. Die Vorbereitungen laufen schon, holt euch gerne Mobimaterial im Regal in der Alten Mu, Lorentzendamm 6-8 ab💚

Block IAA – Wie blockiert mensch eine Automobilmesse?

Veranstaltung:
Freitag 28.7.2023 19 Uhr
Rohrbruch, Kieler Straße 56
Immer mehr Autos, immer größer und schwerer, verstopfen die Straßen, nehmen uns die Luft zum Atmen und heizen das Klima an. Damit muss jetzt Schluss sein!

Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) vom 05-10.09.2023 in München treffen sich die größten Autokonzerne der Welt um die Autolobby weiter zu pushen und ihre Verkaufsshow abzuziehen – d.h. auch weiterhin durch den Abbau von Lithium und andere Rohstoffe Menschen aus dem globalen Süden auszubeuten und die Klimaerwärmung weiter anzuheitzen!

Sand im Getriebe ruft auf die IAA zu blockieren und setzt sich für eine faire und soziale Mobilitätswende und einen Stopp der zerstörerischen Auto-Produktion ein!

Wie kannst du dich einbringen und die IAA blockieren oder wichtige andere Rollen übernehmen? Was lernen wir aus vergangenen Blockaden der IAA? Diese und weitere Fragen beantworten wir gemeinsam mit einer Aktivistin von Sand im Getriebe auf der Veanstaltung.

Aufruf zum Anticopitalistischen Block auf dem CSD Kiel

Für einen kämpferischen CSD – Gegen Vereinnahmung durch Polizei und Konzerne!*

Sa., 08.07. 12:00 – RATHAUSPLATZ – Auf dem CSD Kiel

„Kein Schritt zurück!“ lautet das Motto des CSD Kiel dieses Jahr. Dabei ist der Jetzt-Zustand schon alles andere als in Ordnung. Wir können als queere Bewegung nicht nur stehenbleiben, sondern müssen weiter vorwärts gehen! Auf unsere Versuche im letzten Jahr, den CSD wieder politischer zu machen und der Polizei keinen Stand zu geben, reagierten die Organisierenden mit oberflächlichen Beschwichtigungen. Tatsächlich geändert hat sich kaum etwas. Vor allem die Gesprächsrunde mit der Polizei im Rahmen der CSD-Kulturwochen – in unseren Augen eine reine Werbeveranstaltung – sowie der erneut angekündigte Polizeistand auf dem CSD-Straßenfest sind klare Zeichen dass die Kritik nicht angenommen wurde.


Deshalb rufen wir auch dieses Jahr wieder auf: Lauft mit im antikapitalistischen, polizeikritischen Block – dem antiCOPitalistischen Block!

Weil wir mehr brauchen als eine von Konzernen gesponserte Glitzerparade. Weil queer- und vor allem transfeindliche Angriffe nicht nur in den USA, sondern auch in ganz Europa Wellen die Runde machen – In Form von Bücherverboten, Kriminalisierung von Transition, und Nazihetze gegen Drag-Veranstaltungen, letzteres vor kurzem auch in München. Weil die CDU/CSU in den USA Ron DeSantis die Hände schüttelt. Weil unsere queeren Geschwister an den europäischen Grenzen, in den Knästen und auf den Straßen von der Polizei geprofiled, schikaniert und geprügelt werden. Weil die Polizei nie entnazifiziert wurde, und weil es die Aufgabe der Polizei ist, Gewalt anzuwenden. Weil es im Kapitalismus keine Freiheit gibt, egal in welchen Farben des Regenbogens er angemalt wird.
Weil wir eine queere Bewegung brauchen, die solidarisch füreinander einsteht, um das System, das uns unterdrückt, zu überwinden, statt sich von ihm aufsaugen zu lassen.

Stonewall was a riot – A cop is not a friend!

Bringt gerne queere und antifaschistische Flaggen und Transparente mit! Treffpunkt: Treppen zum Opernhaus.

FIRST PRIDE WAS A RIOT! Offener Brief von queeren Menschen aus Kiel und Umgebung!

Der offene Brief richtet sich an die Veranstaltenden der Veranstaltung „Blaulicht unter dem Regenbogen“ HAKI und den CSD Kiel.

Liebe Lesende, Liebe Mitarbeitende.

Wir wenden uns an euch, um unsere ausdrückliche Kritik an der Veranstaltung „Blaulicht unter dem Regenbogen“ zu äußern.

Queere und trans* Menschen haben schon immer unter der Polizei und deren Gewalt gelitten. In Deutschland wurden sie gerade unter den Nationalsolialist*innen verfolgt, gefoltert und ermordet. Die Strukturen der Polizei wurden nach der Niederlage Deutschlands übernommen, sogar führende Männer aus SS und SA wurden in hohen Positionen der Polizei behalten.
Die nicht vorhandene Umstrukturierung der Polizei ist heute noch spürbar. Es sind keine Einzelfälle, die sich ereignen. Die Polizei ist durchsetzt von rechtsradikalen, rassistischen, queer- und transfeindlichen, misogynen, ableistischen Beamt*innen, deren Ziel noch immer nicht das Wohl der LGBTQIA+ Community ist.
Die Tatsache, dass es für Verbrechen gegen unsere Community überhaupt eine extra Einheit geben muss, schreit bereits danach, dass die Polizei nicht sicher ist.

Weiterlesen

Post wegen der Straßenblockade vom 03.03.2023

So langsam trudeln die ersten Briefe rund um unsere Blockade zum globalen Klimastreik am 03.03.2023 ein. Wenn ihr Post in dem Zusammenhang bekommen habt meldet euch bitte bei per Mail an tkkg@riseup.net oder über Social Media. Wir wollen demnächst gemeinsam das weitere Vorgehen besprechen.

Grundsätzlich gilt: Auf Anhörungsbögen nicht reagieren, bei Bußgeldbescheiden Widerspruch einlegen!

Bericht von der Demo gegen das GEAS (Gemeinsame Europäische Asylsystem)

Solidarität muss praktisch werden, Feuer und Flamme… 🔥🔥🔥

Zusammen mit der Seebrücke und ca. 200 Menschen waren wir am Sonntag lautstark auf der Straße um unsere Wut und unseren Protest gegen die von der Bundesregierung mitgetragenen menschenverachtenden GEAS-Reformen / der Asylrechtsverschärfung zu zeigen.


In den Redebeiträgen wurde immer wieder deutlich, was für fatale Folgen diese bewusst und einverständlich getroffene Entscheidung haben wird, wieviel Gewalt und Leid sie bedeutet. Verschiedene SPD und Grünen Politiker*innen wurden kritisiert, an verschiedene Parteien und Politiker*innen wurde appelliert – die Frage ist, wieviel Hoffnung in Parteien zu setzen ist, die die Bewegungen, denen sie entspringen immer wieder verraten.

Weiterlesen