Was ist Anarchismus? Wie ist seine Geschichte? Und was können wir daraus lernen? Zu diesen und anderen Fragen wollen wir mit euch gemeinsam einen Film gucken. Im Anschluss haben wir Zeit uns in entspannter Runde oder in Kleingruppen auszutauschen. Die Veranstaltung richtet sich an alle. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig! Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch mit euch!
Barriereinfos Rohrbruch (Kielerstraße 56, Kiel): Der Raum und die Toilette sind nur über Stufen/Hindernisse begehbar. Der Innenraum ist rauchfrei. Es gibt keine Parkplätze vor dem Gebäude.
Am Samstag mobilisierten wir wieder einmal zusammen mit zahlreichen anderen Antifaschist*innen aus ganz Schleswig-Holstein nach Neumünster, um der Propaganda der Neonazis von der Partei ‚Die Heimat‘ (ehemals NPD) entgegenzutreten.
Während vor Ort schon ab kurz vor eins die ersten Demonstrationen und Gegenkundgebungen, unter anderem von Verein Tolzi starteten und sich auf den gegenüberliegenden Bürgersteigen platzierten, machten sich einige Antifaschist*innen auf eigene Faust auf den Weg zum Kundgebungsort der Faschist*innen auf dem Gänsemarkt.
Am 31.03. ist trans* day of visibility und dieses Jahr wollen wir ihn gemeinsam am Bootshafen verbringen. 🏳️⚧️ Mit einem Open Mic, Picknick und Musik wollen wir es uns gemütlich machen. Dieses Mal wollen wir vor allem positive Erfahrungen teilen, wir wollen connecten und empowern. 💜
Dazu laden wir trans* Menschen ein, beim Open Mic etwas beizutragen. Das kann ein Redebeitrag sein, aber kann auch in Form von Musik, Tanz, Poetry Slam, Gedichten, oder oder oder stattfinden. Wenn ihr nicht vor Ort selbst sprechen könnt oder wollt, sendet uns auch gerne Texte zu, die wir dann für euch vorlesen.
Schnappt euch eure Picknickdecken, packt Getränke und Snacks ein. Wir machen ein Buffet, also bringt gerne auch dafür etwas mit (gerne vegan🌱).
Ein paar ernste Worte noch zu diesem Tag: Immernoch werden trans* Personen übersehen, unsichtbar gemacht. Unsere Bedürfnisse werden nicht wahrgenommen oder ignoriert. Ob bei der Arbeit, in der Uni, der Schule oder im Privaten, wir stoßen oft auf Unverständnis, Vorurteile und strukturelle Hürden, die uns den Alltag erschweren. Wir blicken mit Sorge in die Zukunft, und wie die Welt um uns herum sich entwickelt. Wir sind das ganze Jahr über da, unser Leben, unsere Sorgen, aber auch unsere Freude und unser Glück sind jeden Tag real, und diesen Tag wollen wir nutzen, um sichtbar zu sein. Und wir wollen zusammenkommen, uns connecten. Wir wollen positive Erfahrungen teilen und einander stärken, um die negativen uns nicht überlaufen zu lassen.
Kommt vorbei und bringt eure Lieblingsmenschen mit!🫂🏳️⚧️
Gemeinsam mit etwa 150 Menschen waren wir gestern, am Tag der politischen Gefangenen zusammen auf der Straße.
Am Hauptbahnhof starteten wir mit einer Auftaktkundgebung, bei der neben anderen Gruppen, die sich verschiedenen linken Spektren zuordnen, auch wir unseren Redebeitrag hielten. Den Redebeitrag findet ihr weiter unten.
Mit lautstarken Redebeiträgen forderten wir die Freilassung unserer Mitstreiter*innenin den Knästen und setzten der Repression unsere Solidarität entgegen. Nachdem hell erleuchtende Pyrotechnik noch einmal den kämpferischen Charakter der Demo unterstrich, brauchten die Cops eine ganze Weile, bis sie plötzlich nebem dem vorderen Teil der Demo auftauchten und diesen bis zum Ende der Demo begleiteten.
Auf der Abschlusskundgebung gab es noch einmal zwei Redebeiträge, bevor die Teilnehmer*innen glücklicherweise dieses Mal unbehelligt von Angriffen und Festnahmen durch die Polizei den Europaplatz verlassen konnten.
Wir bleiben auch an jedem anderen Tag dabei: Solidarität mit allen, die für Gerechtigkeit und die Befreiung aller Menschen dieser Welt kämpfen! Kampf der Repression heißt: Wir vergessen euch nicht, wir schreiben euch Briefe, fordern eure Freilassung ein und bleiben weiter in Bewegung.
Zum heutigen Tag gegen Polizeigewalt haben wir im Stadtgebiet Hinweisschilder angebracht, um auf Fälle hinzuweisen, bei denen durch Polizeigewalt Menschen verletzt oder getötet worden sind. In den letzten Jahren steigt die Zahl der durch Polizeigewalt getöteten immer weiter an und erreichte im Jahr 2024 mit 22 getöteten Menschen einen neuen Höchststand. Seit der Wiedervereinigung wurden 378 Personen durch die Polizei in Deutschland getötet.
Besonders betroffen von tödlichen Polizeischüssen sind migrantisierte Personen, Wohnungslose und Menschen in psychischen Ausnahmesituationen.
Owi ist das schön! Wiedermal ein Verfahren gegen die linke Szene. Diesmal der Vorwurf: Anzünden von Pyrotechnik. Ja, da rauchen nicht nur die Bengalos sonder auch so manche Köpfe. Doch bei Solidarität müssen wir nicht lang fackeln. Wenn ihr die hitzige Diskussion nicht verpassen wollt, dann kommt am 23.03. um 10 Uhr zum Amtsgericht Kiel zur solidarischen Prozessbegleitung. Pyrotechnik ist kein Verbrechen – und auch keine Owi (Ordnungswiedrigkeit)! Feuer und Flamme der Repression!
So hallte es gestern Nachmittag wieder einmal durch die Waisenhofstraße, als etwa 100 Antifaschist*innen erneut gegen die Präsenz der AfD und ihrer Anhänger*innen im städtischen Rathaus protestierten.
Die meisten von ihnen versammelten sich dafür direkt am Eingang zum Parkplatz des Rathauses. In verschiedenen Redebeiträgen betonten die Redner*innen, wie wichtig es ist nicht nachzulassen und den Rechten und Faschist*innen weiterhin nicht den städtischen Raum ohne weiteres zu überlassen. Das Bündnis Widersetzen nannte zudem wichtige anstehende Termine, die sich Antifaschist*innen unbedingt im Kalender notieren sollten, wie den 08. Mai, an dem Neonazis in Demmin (MV) so wie jedes Jahr mit ihrem ‚Trauermarsch‘ zum Jahrestag des Endes des zweiten Weltkrieges die Naziverbrechen relativieren wollen. Haltet Augen und Ohren offen für weitere Ankündigungen!
Besucher*innen für die AfD-Veranstaltung im Ratsaal blieben bis auf ein paar wenige aus. Unterdessen stellte die zweite Eutiner Einsatzhundertschaft mal wieder ihr Können in Puncto Eskalation und Gefährdung von Menschenleben unter Beweis: Eine Gruppe von Antifas, die sich am anderen Straßenende auf dem Gehweg positionieren wollte, wurde gewaltsam auf die befahrene Straße, geradewegs vor einen Bus geschubst und geschlagen. Mit einem riesigen, behelmten und behandschuhten Aufgebot verfolgten die Einsatzkräfte die Antifas daraufhin in bedrohlich (oder eben angesichts des Ablaufes geradezu peinlich) anmutendem Auftritt auf Schritt und Tritt, auch noch mehrere Minuten nach Auflösung und Beendigung der Versammlung.
Die Ansammlung von Antifas blieb in etwa bis Veranstaltungsbeginn der AfD an der Straße und machte mit Transpis und Parolen den Protest auch an dieser Seite sicht- und hörbar. Danach zog sie geschlossen zur Kundgebung am Parkplatz.