Kundgebung zum Trans* day of visibility

Am 31.03. ist trans* day of visibility und dieses Jahr wollen wir ihn gemeinsam am Bootshafen verbringen. 🏳️‍⚧️ Mit einem Open Mic, Picknick und Musik wollen wir es uns gemütlich machen. Dieses Mal wollen wir vor allem positive Erfahrungen teilen, wir wollen connecten und empowern. 💜

Dazu laden wir trans* Menschen ein, beim Open Mic etwas beizutragen. Das kann ein Redebeitrag sein, aber kann auch in Form von Musik, Tanz, Poetry Slam, Gedichten, oder oder oder stattfinden. Wenn ihr nicht vor Ort selbst sprechen könnt oder wollt, sendet uns auch gerne Texte zu, die wir dann für euch vorlesen.

Schnappt euch eure Picknickdecken, packt Getränke und Snacks ein. Wir machen ein Buffet, also bringt gerne auch dafür etwas mit (gerne vegan🌱).

Ein paar ernste Worte noch zu diesem Tag:
Immernoch werden trans* Personen übersehen, unsichtbar gemacht. Unsere Bedürfnisse werden nicht wahrgenommen oder ignoriert. Ob bei der Arbeit, in der Uni, der Schule oder im Privaten, wir stoßen oft auf Unverständnis, Vorurteile und strukturelle Hürden, die uns den Alltag erschweren. Wir blicken mit Sorge in die Zukunft, und wie die Welt um uns herum sich entwickelt.
Wir sind das ganze Jahr über da, unser Leben, unsere Sorgen, aber auch unsere Freude und unser Glück sind jeden Tag real, und diesen Tag wollen wir nutzen, um sichtbar zu sein. Und wir wollen zusammenkommen, uns connecten. Wir wollen positive Erfahrungen teilen und einander stärken, um die negativen uns nicht überlaufen zu lassen.

Kommt vorbei und bringt eure Lieblingsmenschen mit!🫂🏳️‍⚧️

Bericht vom Tag der politischen Gefangenen

Gemeinsam mit etwa 150 Menschen waren wir gestern, am Tag der politischen Gefangenen zusammen auf der Straße.

Am Hauptbahnhof starteten wir mit einer Auftaktkundgebung, bei der neben anderen Gruppen, die sich verschiedenen linken Spektren zuordnen, auch wir unseren Redebeitrag hielten. Den Redebeitrag findet ihr weiter unten.

Mit lautstarken Redebeiträgen forderten wir die Freilassung unserer Mitstreiter*innenin den Knästen und setzten der Repression unsere Solidarität entgegen. Nachdem hell erleuchtende Pyrotechnik noch einmal den kämpferischen Charakter der Demo unterstrich, brauchten die Cops eine ganze Weile, bis sie plötzlich nebem dem vorderen Teil der Demo auftauchten und diesen bis zum Ende der Demo begleiteten.

Auf der Abschlusskundgebung gab es noch einmal zwei Redebeiträge, bevor die Teilnehmer*innen glücklicherweise dieses Mal unbehelligt von Angriffen und Festnahmen durch die Polizei den Europaplatz verlassen konnten.

Wir bleiben auch an jedem anderen Tag dabei: Solidarität mit allen, die für Gerechtigkeit und die Befreiung aller Menschen dieser Welt kämpfen! Kampf der Repression heißt: Wir vergessen euch nicht, wir schreiben euch Briefe, fordern eure Freilassung ein und bleiben weiter in Bewegung.

Liebe und Kraft, in Untergrund und Haft!

Unser Redebeitrag:

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Tag gegen Polizeigewalt

Zum heutigen Tag gegen Polizeigewalt haben wir im Stadtgebiet Hinweisschilder angebracht, um auf Fälle hinzuweisen, bei denen durch Polizeigewalt Menschen verletzt oder getötet worden sind. 
In den letzten Jahren steigt die Zahl der durch Polizeigewalt getöteten immer weiter an und erreichte im Jahr 2024 mit 22 getöteten Menschen einen neuen Höchststand. Seit der Wiedervereinigung wurden 378 Personen durch die Polizei in Deutschland getötet. 

Besonders betroffen von tödlichen Polizeischüssen sind migrantisierte Personen, Wohnungslose und Menschen in psychischen Ausnahmesituationen.

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Pyrotechnik auf der Landstromanlage – eine Ordnungswidrigkeit?

Owi ist das schön! Wiedermal ein Verfahren gegen die linke Szene. Diesmal der Vorwurf: Anzünden von Pyrotechnik. Ja, da rauchen nicht nur die Bengalos sonder auch so manche Köpfe. Doch bei Solidarität müssen wir nicht lang fackeln. Wenn ihr die hitzige Diskussion nicht verpassen wollt, dann kommt am 23.03. um 10 Uhr zum Amtsgericht Kiel zur solidarischen Prozessbegleitung. Pyrotechnik ist kein Verbrechen – und auch keine Owi (Ordnungswiedrigkeit)! Feuer und Flamme der Repression!

Bericht von Protest gegen die AfD am Kieler Rathaus

Kiel bleibt Antifa – Kiel bleibt Antifa!

So hallte es gestern Nachmittag wieder einmal durch die Waisenhofstraße, als etwa 100 Antifaschist*innen erneut gegen die Präsenz der AfD und ihrer Anhänger*innen im städtischen Rathaus protestierten.

Die meisten von ihnen versammelten sich dafür direkt am Eingang zum Parkplatz des Rathauses. In verschiedenen Redebeiträgen betonten die Redner*innen, wie wichtig es ist nicht nachzulassen und den Rechten und Faschist*innen weiterhin nicht den städtischen Raum ohne weiteres zu überlassen. Das Bündnis Widersetzen nannte zudem wichtige anstehende Termine, die sich Antifaschist*innen unbedingt im Kalender notieren sollten, wie den 08. Mai, an dem Neonazis in Demmin (MV) so wie jedes Jahr mit ihrem ‚Trauermarsch‘ zum Jahrestag des Endes des zweiten Weltkrieges die Naziverbrechen relativieren wollen. Haltet Augen und Ohren offen für weitere Ankündigungen!



Besucher*innen für die AfD-Veranstaltung im Ratsaal blieben bis auf ein paar wenige aus. Unterdessen stellte die zweite Eutiner Einsatzhundertschaft mal wieder ihr Können in Puncto Eskalation und Gefährdung von Menschenleben unter Beweis: Eine Gruppe von Antifas, die sich am anderen Straßenende auf dem Gehweg positionieren wollte, wurde gewaltsam auf die befahrene Straße, geradewegs vor einen Bus geschubst und geschlagen. Mit einem riesigen, behelmten und behandschuhten Aufgebot verfolgten die Einsatzkräfte die  Antifas daraufhin in bedrohlich (oder eben angesichts des Ablaufes geradezu peinlich) anmutendem Auftritt auf Schritt und Tritt, auch noch mehrere Minuten nach Auflösung und Beendigung der Versammlung. 

Die Ansammlung von Antifas blieb in etwa bis Veranstaltungsbeginn der AfD an der Straße und machte mit Transpis und Parolen den Protest auch an dieser Seite sicht- und hörbar. Danach zog sie geschlossen zur Kundgebung am Parkplatz.

Freiheit für alle politischen Gefangenen – gemeinsam gegen ihre Repressionen!

Demo zum Tag der politischen Gefangenen:
Mi. 18.03.2026 | 18h Platz der Matrosen Kiel


„Am 18. März begehen wir als Linke seit über 100 Jahren den Tag der politischen Gefangenen. Dieser Tag hat in den letzten Jahren auch in der BRD an Bedeutung gewonnen. In Zeiten der Krise erleben wir eine massive Militarisierung der Polizei, einen Ausbau der Überwachungsorgane, Gesetzesverschärfungen und zunehmende Hetze gegen politische Kräfte, die sich der autoritären Formierung der bürgerlichen Gesellschaft in den Weg stellen. Immer mehr Aktivist*innen sehen sich von Repressionen bis hin zu Knast bedroht.



Im Februar dieses Jahres wurde die antifaschistische Aktivist*in Maja in Budapest nach einem monatelangen Schauprozess wegen der Beteiligung an Aktionen gegen den Neonazi-Großaufmarsch „Tag der Ehre“ zu 8 Jahren Haft verurteilt. Majas Urteil ist aber nur ein besonders drastischer Höhepunkt der Kriminalisierung antifaschistischer Politik. Vor wenigen Wochen begann in Düsseldorf der Prozess im „Budapest-Komplex“ gegen Paula, Nele, Emi, Moritz, Clara und Luca. Bereits im letzten Jahr wurde Hanna aus Nürnberg zu 5 Jahren Haft verurteilt. Zeitgleich werden zahlreiche Genoss:innen weiterhin im „Antifa-Ost“-Verfahren angegriffen, mit denen notwendiger militanter Selbstschutz in Regionen, aus denen der „NSU“ erwachsen ist und in denen die AfD die stärkste Kraft stellt, kriminalisiert werden soll.

Die Repression des Staates soll widerständiges Handeln lähmen, um die Perspektive auf ein besseres Leben und eine befreite Gesellschaft zu zerstören. Doch wir dürfen uns nicht brechen lassen, gerade in Zeiten, in denen faschistische Kräfte erstarken, die Mitte weit nach rechts rückt, soziale Errungenschaften zerschlagen werden, Kriege eskaliert werden und der Kapitalismus den Planeten aufzufressen droht. Wenn der Staat angreift, müssen wir als Linke zusammenstehen, uns mit betroffenen Genoss:innen solidarisieren und ihre Repression abwehren. Denn treffen wird es immer Einzelne, gemeint sind stets alle, die sich gegen Faschismus, Ausbeutung und Unterdrückung wehren.“

www.antifa-kiel.org

AfD raus aus dem Rathaus! Kein Dialog mit den Rechten – für ein solidarisches Kiel!

Fr. 06.03.26: Antifaschistische Bündniskundgebung
16h Rathaus (Waisenhofstr.) Kiel

EA: 0431/5303435

Letzte Woche versuchten die Rechten nun erstmals wieder, dicht bewacht von Bereitschaftspolizei, an einem regnerischen Montag mit einem Propagandastand am Asmus-Bremer-Platz Präsenz zu zeigen. Und diese Woche wollen sie nun mal wieder das Rathaus für ihre Hetze okkupieren. Um ein Frühlingserwachen der AfD direkt im Keim zu ersticken, braucht es also wie immer antifaschistischen Widerstand gegen jegliche rechte Raumnahme. Genau dafür werden wir auch an diesem Freitag sorgen und rufen zur gemeinsamen Kundgebung des Runden Tisch gegen Rassismus & Faschismus am Rathaus auf. Macht euch bereit und schließt euch den antifaschistischen Aktionen gegen die AfD-Umtriebe im Rathaus an!

Unser Kiel bleibt antifaschistisch – den Rechtsruck auf der Straße stoppen!