29.06., 9 Uhr, Deliusstraße 22, Amtsgericht in Kiel
Am 05.09.2025 wurde ein*e Antifaschist*in nach Auflösung einer Kundgebung gegen die AfD vor dem Kieler Rathaus von einer Gruppe behelmter Cops mit Schmerzgriffen herausgezogen, kurzzeitig in Gewahrsam genommen und kontrolliert. Der Vorwurf der Vermummung auf einer Kundgebung wird nun am 29.06.2026 vor dem Amtsgericht in Kiel verhandelt.
Zwar wurde nur eine Antifaschistin isoliert herausgezogen, aber gemeint sind wir alle: Die polizeiliche und juristische Willkür kann jede*n von uns treffen. Weder die angeklagte Person noch wir lassen uns durch polizeiliche Schikane und staatliche Repression unterkriegen – antifaschistischer Protest bleibt notwendig!
Kommt zum Prozess und unterstützt die betroffene Person!
Bald beginnt die KiWo, doch gleichzeitig die Klimakrise ist akuter den je! Denn die Wetter extreme und Temperaturen nehmen zu, die Chance das wir diverse Kipppunkte reißen steigt und und und! Und was macht unsere Regierung?
Sie stellt Profite vor unser aller Zukunft und baut die eh schon unzureichenden Klimaschutzmaßnahmen ab! Nicht mit uns! Deswegen veranstalten wir dieses Jahr parallel zur KiWo die Klimawoche mit verschiedenen Aktionen und einer Abschlussdemo am 28.06 ab 14 vom Hbf.
Am Samstag demonstrierten wir trotz des regnerischen Wetters gemeinsam mit knapp 600 Personen gegen die Polizeirechtsverschärfungen in Schleswig-Holstein. Die geplanten Befugnisse zur Videoüberwachung, algorithmischer Verhaltenskontrolle, biometrischer Identifizierung mittels Internet-Daten und bis zu 2-monatigem Präventiv-Gewahrsam stoßen auf unseren Widerspruch – den wir in einem breiten Bündnis zeigten. Diese Widersprüche wurden mit zahlreichen Sprechblasen aufgezeigt, die in der Demonstration gezeigt wurden.
Mit vielen lauten Parolen voller Polizeikritik startete die Demo am Bahnhof. Ein gutes Drittel der Demo bestand aus Fußballfans von Holstein Kiel, die in einem eigenen Block liefen mit Fahnen, lautstarken Gesängen und Choreografien. Es waren zwar viele Cops vor Ort, diese beschränkten sich jedoch auf’s nebenher laufen und auf das Schützen der Polizeistation in der Blumenstraße, bis auf ein kurzes Gerangel am Ende, als die Demoteilnehmenden von der Straße vor dem Ort der Abschlusskundgebung gedrängt wurden.
FahrradKinoKombinat (in der Alten Mu, Lorentzendamm 6-8)
Wir laden euch ein zu einem Abend über Haftbedingungen, Geschlechtergerechtigkeit und die Lebensrealitäten von trans*Personen im Knast.
Gemeinsam schauen wir den Kurzfilm „Innenheraus“, der persönliche Erfahrungen von Menschen in Haft sichtbar macht. Begleitend gibt es eine Ausstellung zu Gesundheit, Diskriminierung und Gefängnis.
Im anschließenden Gespräch berichtet Alexia Metge über ihre Erfahrungen als trans* Frau im Strafvollzug sowie über ihren Einsatz für die Rechte inhaftierter trans* Personen.
Die Veranstaltung versteht sich als Raum für respektvollen, diskriminierungssensiblen Austausch.
30.06.26 im Rohrbruch (Kieler Straße 56, 24143 Kiel)
17:00-20:00 Uhr
Wir wollen Schilder für die CSD-Demo in Kiel malen und mit Linoldruck Aufnäher für Kleidung basteln! Um mitzumachen brauchst du nichts, wir bringen alles für Linoldruck, Pappe, Acrylfarbe und Pinsel für Schilder mit. Du kannst aber natürlich sehr gerne selbst weiteres Material oder eine Spende für Materialkosten mitbringen, wenn du magst und kannst 🙂
in dem Institutionen wie der Verfassungsschutz Schleswig-Holstein nix besseres zu tun haben, als unter anderem unsere Website zu durchsuchen. Vor wenigen Tagen erst ist der Bericht für das Jahr 2025 erschienen, und wie die letzten Jahre auch sind wir natürlich vorne mit dabei in der „linksextremistischen“ Szene Schleswig-Holsteins. Auch, wenn uns die Gewissheit freut, dass immerhin einzelne Personen unsere doch hin und wieder auch längeren Texte lesen und diskutieren, haben wir selbstverständlich für den VS wie auch für andere Repressionsbehörden nichts als Verachtung übrig: Der Name trügt, nicht grundlegende menschliche Werte wie die Menschenwürde werden geschützt. Vielmehr werden linke Bewegungen aus Bereichen wie Antifaschismus, Antirassismus, Antimilitarismus (oder eben auch Klimagerechtigkeit) kriminalisiert, diskreditiert und angegriffen, während extrem rechte Gruppen und Parteien verharmlost oder sogar unterstützt werden. Ganz zu schweigen davon, dass er eben jenen autoritären Staat schützt und legitimiert, der momentan immer weiter nach rechts driftet. Dessen Handeln extreme Ungerechtigkeit, Tod und Leid befeuert oder gar initiiert – sei es im Bezug auf die Klimakrise, die Abschottung gegenüber Flüchtenden, die Unterstützung von Kriegsverbrechen und Genoziden oder vieles Weiteres. An vielen Stellen – wie bei der Zurückweisung von Geflüchteten an den Grenzen, unzureichenden Klimaschutzprogrammen oder der wiederholten Massenüberwachung durch Vorratsdatenspeicherung – handelt genau dieser Staat selbst nachweislich verfassungsfeindlich. All das taucht nicht im sogenannten „Verfassungsschutzbericht“ auf. Nun, wenn der politische Geheimdienst eines Staates, der solch ein Handeln gutheißt, ein Problem mit uns hat – dann ist das logisch und nichts, wofür wir uns schämen müssten.
Schaut mensch genauer hin, haben sich die Schreiber*innen des diesjährigen Berichtes leider nicht so viel Mühe gegeben – zumindest mit dem Teil über uns. Dies soll uns aber nicht entmutigen, sondern Ansporn sein weiterzumachen – mal sehen, was sie nächstes Jahr schreiben.
Über die Kampagne Glückstadt ohne Abschiebehaft teilten 15 Inhaftierte des Abschiebegefängnisses Glückstadt am Montag mit, aus Protest gegen das Unrecht ihrer Inhaftierung in den Hungrstreik getreten zu sein. Sie stelltem Forderungen auf, die wir in der Nacht zu heute rund um das Justizmimisterium Schleswig-Holsteins (Lorentzendamm 35) mit Kleister und einlaminierten Schildern sichtbar gemacht haben! Für Samstag Nachmittag (15:30 Uhr) hat die Kampagne dort eine Kundgebung angekündigt, um den Protest der Inhaftierten zu unterstützen und ihre Forderungen am Justizministerium mitzuteilen, denn dort sitzen die Verantwortlichen für das Gefängnis. Kommt am Samstag zur Demo und seid solidarisch – Migration is not a crime!
Die Forderungen der Inhaftierten:
– Achtung der Menschenwürde – Sicherung medizinischer Versorgung – Stopp grundloser Inhaftierungen – schnelle und faire Verfahren
Unterstützt die Gefangenen und kommt am Samstag nach der Demonstration gegen das neue Polizeigesetz in Schleswig-Holstein zur Justizministerium zur Kundgebung in Solidarität mit den Gefangenen!