Scheiß AfD, Scheiß Rassistenpack – Ihr habt keinen Platz in unsrer Stadt!


Gegen Nachmittag stellten sich bei bestem Kieler Wetter, mit wechselweise strahlendem Sonnenschein und (Schnee)Regen, etwa 25 Antifaschist*innen einem AfD-Stand auf dem Asmus-Bremer-Platz entgegen. Hubert Pinto de Kraus und die anderen AfDler versteckten sich unterdessen die meiste Zeit unter ihrem Pavillon, um nicht nass zu werden. Trauten sie sich doch mal raus um Flyer zu verteilen, wurden sie von den meisten der dem Wetter geschuldet vergleichsweise wenigen Passant*innen ignoriert.

Der antifaschistische Gegenprotest unterdessen rückte schrittweise näher an den AfD-Pavillon heran und verabschiedete die AfDler zum Abschluss nochmal gebührend.

Bleibt auch die nächsten Wochen aufmerksam und achtet auf Ankündigungen! Der AfD keine ruhige und ungestörte Propagandashow!

Veranstaltung zum Schwarz Roten Ersten Mai

Kino & Kritik mit Austausch
21.4. Rohrbruch 19:00

Was ist Anarchismus? Wie ist seine Geschichte? Und was können wir daraus lernen? Zu diesen und anderen Fragen wollen wir mit euch gemeinsam einen Film gucken. Im Anschluss haben wir Zeit uns in entspannter Runde oder in Kleingruppen auszutauschen. Die Veranstaltung richtet sich an alle. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig! Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch mit euch!

Barriereinfos Rohrbruch (Kielerstraße 56, Kiel):
Der Raum und die Toilette sind nur über Stufen/Hindernisse begehbar. Der Innenraum ist rauchfrei. Es gibt keine Parkplätze vor dem Gebäude.

Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda! Bericht vom Protest gegen „die Heimat“ in Neumünster

Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!

Am Samstag mobilisierten wir wieder einmal zusammen mit zahlreichen anderen Antifaschist*innen aus ganz Schleswig-Holstein nach Neumünster, um der Propaganda der Neonazis von der Partei ‚Die Heimat‘ (ehemals NPD) entgegenzutreten.

Während vor Ort schon ab kurz vor eins die ersten Demonstrationen und Gegenkundgebungen, unter anderem von Verein Tolzi starteten und sich auf den gegenüberliegenden Bürgersteigen platzierten, machten sich einige Antifaschist*innen auf eigene Faust auf den Weg zum Kundgebungsort der Faschist*innen auf dem Gänsemarkt.

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Kiel, 23.03.2026

Gegen 10 Uhr versammeln sich rund ein Dutzend Menschen vor dem Amtsgericht in der Deliusstraße. Sie wollen einem Prozess beiwohnen, in dem es um das Abbrennen von Pyrotechnik um Umfeld einer Landstromanlage geht. Die Anlage gilt als brandgefährdeter Ort. Das Ganze war ein Protest gegen die Kreuzfahrtindustrie.

Vor dem Gerichtsgebäude parken zwei Polizeiautos, drinnen wartet die Mobile Einsatzgruppe (MEG). Sie war vor knapp 25 Jahren als Reaktion auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 gegründet worden. Eigentlich soll sie „insbesondere in […] Prozessen zum Einsatz [kommen], in denen eine erhöhte Sicherheitsgefährdung besteht“. Heute hingegen beschützt sie einen Ordnungswidrigkeitprozess.

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Kundgebung zum Trans* day of visibility

Am 31.03. ist trans* day of visibility und dieses Jahr wollen wir ihn gemeinsam am Bootshafen verbringen. 🏳️‍⚧️ Mit einem Open Mic, Picknick und Musik wollen wir es uns gemütlich machen. Dieses Mal wollen wir vor allem positive Erfahrungen teilen, wir wollen connecten und empowern. 💜

Dazu laden wir trans* Menschen ein, beim Open Mic etwas beizutragen. Das kann ein Redebeitrag sein, aber kann auch in Form von Musik, Tanz, Poetry Slam, Gedichten, oder oder oder stattfinden. Wenn ihr nicht vor Ort selbst sprechen könnt oder wollt, sendet uns auch gerne Texte zu, die wir dann für euch vorlesen.

Schnappt euch eure Picknickdecken, packt Getränke und Snacks ein. Wir machen ein Buffet, also bringt gerne auch dafür etwas mit (gerne vegan🌱).

Ein paar ernste Worte noch zu diesem Tag:
Immernoch werden trans* Personen übersehen, unsichtbar gemacht. Unsere Bedürfnisse werden nicht wahrgenommen oder ignoriert. Ob bei der Arbeit, in der Uni, der Schule oder im Privaten, wir stoßen oft auf Unverständnis, Vorurteile und strukturelle Hürden, die uns den Alltag erschweren. Wir blicken mit Sorge in die Zukunft, und wie die Welt um uns herum sich entwickelt.
Wir sind das ganze Jahr über da, unser Leben, unsere Sorgen, aber auch unsere Freude und unser Glück sind jeden Tag real, und diesen Tag wollen wir nutzen, um sichtbar zu sein. Und wir wollen zusammenkommen, uns connecten. Wir wollen positive Erfahrungen teilen und einander stärken, um die negativen uns nicht überlaufen zu lassen.

Kommt vorbei und bringt eure Lieblingsmenschen mit!🫂🏳️‍⚧️

Bericht vom Tag der politischen Gefangenen

Gemeinsam mit etwa 150 Menschen waren wir gestern, am Tag der politischen Gefangenen zusammen auf der Straße.

Am Hauptbahnhof starteten wir mit einer Auftaktkundgebung, bei der neben anderen Gruppen, die sich verschiedenen linken Spektren zuordnen, auch wir unseren Redebeitrag hielten. Den Redebeitrag findet ihr weiter unten.

Mit lautstarken Redebeiträgen forderten wir die Freilassung unserer Mitstreiter*innenin den Knästen und setzten der Repression unsere Solidarität entgegen. Nachdem hell erleuchtende Pyrotechnik noch einmal den kämpferischen Charakter der Demo unterstrich, brauchten die Cops eine ganze Weile, bis sie plötzlich nebem dem vorderen Teil der Demo auftauchten und diesen bis zum Ende der Demo begleiteten.

Auf der Abschlusskundgebung gab es noch einmal zwei Redebeiträge, bevor die Teilnehmer*innen glücklicherweise dieses Mal unbehelligt von Angriffen und Festnahmen durch die Polizei den Europaplatz verlassen konnten.

Wir bleiben auch an jedem anderen Tag dabei: Solidarität mit allen, die für Gerechtigkeit und die Befreiung aller Menschen dieser Welt kämpfen! Kampf der Repression heißt: Wir vergessen euch nicht, wir schreiben euch Briefe, fordern eure Freilassung ein und bleiben weiter in Bewegung.

Liebe und Kraft, in Untergrund und Haft!

Unser Redebeitrag:

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Tag gegen Polizeigewalt

Zum heutigen Tag gegen Polizeigewalt haben wir im Stadtgebiet Hinweisschilder angebracht, um auf Fälle hinzuweisen, bei denen durch Polizeigewalt Menschen verletzt oder getötet worden sind. 
In den letzten Jahren steigt die Zahl der durch Polizeigewalt getöteten immer weiter an und erreichte im Jahr 2024 mit 22 getöteten Menschen einen neuen Höchststand. Seit der Wiedervereinigung wurden 378 Personen durch die Polizei in Deutschland getötet. 

Besonders betroffen von tödlichen Polizeischüssen sind migrantisierte Personen, Wohnungslose und Menschen in psychischen Ausnahmesituationen.

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