Mit dem Fahrrad über die Autobahn: FFF-Demo am 25.8. 🚴‍♀️🔥🌍✊

Treffpunkt: 14 Uhr Exerzierplatz (mit Fahrrad, wenn ihr habt, gerne mit Helm 😄 )
Route: Schützenwall – A215 – B76 – Schützenwall – Westring -Kronshagener Weg – Exerzierplatz

Der Expertenrat für Klimafragen sagt es deutlich: Die Bundesregierung bricht das Klimaschutzgesetz im Verkehrsbereich 😡 Am Freitag setzen wir deshalb gemeinsam ein Zeichen gegen den Wahnsinn von Autobahnausbau und für massive Investitionen in Bus, Bahn und Fahrradinfrastruktur. Eine klimafreundliche Verkehrswendepolitik darf nicht an der Stadtgrenze halt machen, sondern muss gerade auch den ländlichen Raum mit flexiblen Lösungen mitdenken. Vollbremsung für den Autobahnausbau, Vorfahrt für den Klimaschutz! ✊

Die Demo wird organisiert von Fridays For Future Kiel, offensichtlich wurde es auch geschafft, endlich eine Demoroute über die Autobahn zu erstreiten, woran wir bisher scheiterten. Wir freuen uns endlich auf die Autobahn zu fahren!

Merkt euch schonmal den 15.9. vor 📣: Es gibt wieder einen fetten globalen Klimastreik, der ebenfalls um 14 Uhr am Exer startet. Die Vorbereitungen laufen schon, holt euch gerne Mobimaterial im Regal in der Alten Mu, Lorentzendamm 6-8 ab💚

Block IAA – Wie blockiert mensch eine Automobilmesse?

Veranstaltung:
Freitag 28.7.2023 19 Uhr
Rohrbruch, Kieler Straße 56
Immer mehr Autos, immer größer und schwerer, verstopfen die Straßen, nehmen uns die Luft zum Atmen und heizen das Klima an. Damit muss jetzt Schluss sein!

Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) vom 05-10.09.2023 in München treffen sich die größten Autokonzerne der Welt um die Autolobby weiter zu pushen und ihre Verkaufsshow abzuziehen – d.h. auch weiterhin durch den Abbau von Lithium und andere Rohstoffe Menschen aus dem globalen Süden auszubeuten und die Klimaerwärmung weiter anzuheitzen!

Sand im Getriebe ruft auf die IAA zu blockieren und setzt sich für eine faire und soziale Mobilitätswende und einen Stopp der zerstörerischen Auto-Produktion ein!

Wie kannst du dich einbringen und die IAA blockieren oder wichtige andere Rollen übernehmen? Was lernen wir aus vergangenen Blockaden der IAA? Diese und weitere Fragen beantworten wir gemeinsam mit einer Aktivistin von Sand im Getriebe auf der Veanstaltung.

First Pride was a Riot ! – Bericht vom Anticopitalistischen Block auf dem CSD Kiel 2023

Auch 2023 blicken wir in Kiel auf einen kämpferischen CSD zurück. Wie schon im letzten Jahr koorperierten die Ausrichtenden der Parade eng mit der Polizei. So gab es am Mittwoch eine als „offene Diskussion“ getarnte Werbeveranstaltung für die „Zentrale Ansprechstelle LSBTIQ*“ – sie war Teil der CSD-Kukturwochen und wurde von der HAKI veranstaltet. Die Ansprechstelle gibt sich gerne unabhängig, besteht aber ausschließlich aus Angehörigen der Polizei. Mehrere Aktivistis waren vor Ort und stellten kritische Fragen. Auf eine dieser erklärte einer der Cops, er fänd es ja auch doof, wenn queere Menschen abgeschoben würden – also zumindest als Privatperson. Wie er dies als Cop sehe, führte er nicht weiter aus. Gelobt wurden Verbesserungen der Rechte von trans Personen. Als Rückschritt wurde hingegen Kritik an der Polizeiarbeit gewertet. So weit – so vorhersehbar.

 

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Veröffentlicht unter Demo

Aufruf zum Anticopitalistischen Block auf dem CSD Kiel

Für einen kämpferischen CSD – Gegen Vereinnahmung durch Polizei und Konzerne!*

Sa., 08.07. 12:00 – RATHAUSPLATZ – Auf dem CSD Kiel

„Kein Schritt zurück!“ lautet das Motto des CSD Kiel dieses Jahr. Dabei ist der Jetzt-Zustand schon alles andere als in Ordnung. Wir können als queere Bewegung nicht nur stehenbleiben, sondern müssen weiter vorwärts gehen! Auf unsere Versuche im letzten Jahr, den CSD wieder politischer zu machen und der Polizei keinen Stand zu geben, reagierten die Organisierenden mit oberflächlichen Beschwichtigungen. Tatsächlich geändert hat sich kaum etwas. Vor allem die Gesprächsrunde mit der Polizei im Rahmen der CSD-Kulturwochen – in unseren Augen eine reine Werbeveranstaltung – sowie der erneut angekündigte Polizeistand auf dem CSD-Straßenfest sind klare Zeichen dass die Kritik nicht angenommen wurde.


Deshalb rufen wir auch dieses Jahr wieder auf: Lauft mit im antikapitalistischen, polizeikritischen Block – dem antiCOPitalistischen Block!

Weil wir mehr brauchen als eine von Konzernen gesponserte Glitzerparade. Weil queer- und vor allem transfeindliche Angriffe nicht nur in den USA, sondern auch in ganz Europa Wellen die Runde machen – In Form von Bücherverboten, Kriminalisierung von Transition, und Nazihetze gegen Drag-Veranstaltungen, letzteres vor kurzem auch in München. Weil die CDU/CSU in den USA Ron DeSantis die Hände schüttelt. Weil unsere queeren Geschwister an den europäischen Grenzen, in den Knästen und auf den Straßen von der Polizei geprofiled, schikaniert und geprügelt werden. Weil die Polizei nie entnazifiziert wurde, und weil es die Aufgabe der Polizei ist, Gewalt anzuwenden. Weil es im Kapitalismus keine Freiheit gibt, egal in welchen Farben des Regenbogens er angemalt wird.
Weil wir eine queere Bewegung brauchen, die solidarisch füreinander einsteht, um das System, das uns unterdrückt, zu überwinden, statt sich von ihm aufsaugen zu lassen.

Stonewall was a riot – A cop is not a friend!

Bringt gerne queere und antifaschistische Flaggen und Transparente mit! Treffpunkt: Treppen zum Opernhaus.

FIRST PRIDE WAS A RIOT! Offener Brief von queeren Menschen aus Kiel und Umgebung!

Der offene Brief richtet sich an die Veranstaltenden der Veranstaltung „Blaulicht unter dem Regenbogen“ HAKI und den CSD Kiel.

Liebe Lesende, Liebe Mitarbeitende.

Wir wenden uns an euch, um unsere ausdrückliche Kritik an der Veranstaltung „Blaulicht unter dem Regenbogen“ zu äußern.

Queere und trans* Menschen haben schon immer unter der Polizei und deren Gewalt gelitten. In Deutschland wurden sie gerade unter den Nationalsolialist*innen verfolgt, gefoltert und ermordet. Die Strukturen der Polizei wurden nach der Niederlage Deutschlands übernommen, sogar führende Männer aus SS und SA wurden in hohen Positionen der Polizei behalten.
Die nicht vorhandene Umstrukturierung der Polizei ist heute noch spürbar. Es sind keine Einzelfälle, die sich ereignen. Die Polizei ist durchsetzt von rechtsradikalen, rassistischen, queer- und transfeindlichen, misogynen, ableistischen Beamt*innen, deren Ziel noch immer nicht das Wohl der LGBTQIA+ Community ist.
Die Tatsache, dass es für Verbrechen gegen unsere Community überhaupt eine extra Einheit geben muss, schreit bereits danach, dass die Polizei nicht sicher ist.

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Anquatschversuch durch den Verfassungsschutz im Jahr 2020

Anquatschversuch des Verfassungsschutzes

Wir dokumentieren hier einen Anquatschversuch des Verfassungsschutzes.

Im Juni 2020 wurde ein Genosse in Kiel von einem Beamten des Innenministeriums und Verfassungsschutzes bei sich Zuhause aufgesucht. Er stellte Fragen zu uns und bot eine Zusammenarbeit gegen Informationen aus speziell unserer Gruppe an. Der Genosse lehnte energisch ab und wurde seitdem auch nicht mehr kontaktiert.
Der Beamte des Verfassungsschutzes wird männlich interpretiert und ca. 1,80 groß.
Wir sehen diesen weiteren Anquatschversuch*, wenn auch schon länger her, als weitere Kriminalisierung von Klima-Aktiven in Deutschland und speziell auch unserer Gruppe. Selbstverständlich lassen wir uns von solchen Vorfällen nicht einschüchtern und sehen diesen Anquatschversuch lediglich als weiteren Ritterschlag für unsere sehr gute Arbeit;)
Solltet ihr ebenfalls vom Verfassungsschutz angequatscht werden und eine Zusammenarbeit in Aussicht gestellt bekommen, lehnt klar und unmissverständlich ab und informiert die lokalen Anti-Rep-Strukturen wie die Rote Hilfe, antifaschistische Gruppen oder uns.

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Post wegen der Straßenblockade vom 03.03.2023

So langsam trudeln die ersten Briefe rund um unsere Blockade zum globalen Klimastreik am 03.03.2023 ein. Wenn ihr Post in dem Zusammenhang bekommen habt meldet euch bitte bei per Mail an tkkg@riseup.net oder über Social Media. Wir wollen demnächst gemeinsam das weitere Vorgehen besprechen.

Grundsätzlich gilt: Auf Anhörungsbögen nicht reagieren, bei Bußgeldbescheiden Widerspruch einlegen!