Week4Climate und Klimastreik // 20.-27.09.

Morgen ist es so weit: Der nächste globale Streiktag von FridaysForFuture findet statt. Diesmal unter dem Motto #AlleFürsKlima. Also hin da! Los gehts um 11:55 Uhr am Rathausplatz Kiel.

Direkt im Anschluss startet auf dem Anna-Pogwisch-Platz (Kiel, 24103) das FridaysForFuture Klimacamp. Eine Woche lang erwartet euch ein spannendes Workshop- und Aktions-Programm rund um den Klimaschutz. Das volle Programm findet ihr hier: https://workshops.fridaysforfuture.de/w4c-kiel/schedule/ Wir sind auch mit am Start und möchten euch herzlich zu unseren Workshops einladen:

Am Dienstag, den 24.09, um 20 Uhr zum: Vorlese-Abend „Warum Klimawandel kein Ökothema ist“

Was bedeutet eigentlich „Klimagerechtigkeit“? Welche Verbindungen gibt es zwischen der Klimabewegung und anderen politischen Kämpfen? Was können wir von anderen Bewegungen lernen? Ich bringe verschiedene kurze Texte zu diesen Themen mit. Ihr entscheidet, was ihr lesen und diskutieren wollt!

Am Mittwoch, den 25.09., von 10:30-12 Uhr zum Vortrag „Die Risiken von Bürgerbeteiligung und Greenwashing: Warum aus Worten oft keine Taten folgen“

Klimaschutz und Nachhaltigkeit ist heutzutage in aller Munde. (Fast) alle Politiker*innen loben FridaysForFuture und die meisten Unternehmen werben mit „nachhaltigen“ Produkten. Wie kommt es dann, dass trotzdem kaum wirksame Klimaschutz-Maßnahmen umgesetzt werden? In diesem Workshop werfen wir einen kritischen Blick auf „Bürgerbeteiligung“, „Greenwashing“ und auch den Kieler „Klimanotstand“. Was lässt sich mit solchen Verfahren erreichen? Und welche Risiken bringen sie mit sich?

Auch unsere Freund*innen von der „Initiative gegen Kreuzfahrt“ sind mit einem Vortrag dabei. Am Mittwoch, den 25.09., geht’s von 08:30-10 Uhr um: „Die Schattenseiten der Kreuzfahrt-Industrie“

Kreuzfahrten boomen weltweit. Auch in Kiel legen jedes Jahr mehr Schiffe an, ein weiteres Terminal wird gebaut und gleichzeitig versucht die Stadt sich als klimafreundliche „sailing city“ zu vermarkten. Das passt nicht zusammen. Im Vortrag gehts um die Schattenseiten der Kreuzfahrt und darum, wie wir gemeinsam gegen die stinkenden Pötte aktiv werden können.

Warum ein Klimanotstand diese Welt nicht retten wird

Im Mai 2019 hat Kiel – angeführt von der grünen Partei – in der Ratsversammlung einstimmig einen „Kiel Climate Emergency“1 beschlossen. Übersetzt und verbreitet wird das im Deutschen meist mit dem Begriff „Klimanotstand“. Die Initiative zum Ausrufen des Klimanotstands kommt ursprünglich von der Gruppe Extinction Rebellion aus Großbritannien, die mit zivilem Ungehorsam gegen Artensterben und Klimawandel kämpft. Mit diesem Text wollen wir solidarische Kritik üben und eine Diskussion über diese Strategie anregen: Worum geht es beim „Climate Emergency“ oder „Klimanotstand“ eigentlich? Und welche Auswirkungen hat dieser auf Gesellschaft und Politik?

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